Saarburg und Trier: Corona-Testzentren gehen nächste Woche an den Start

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Symbolbild // dpa

TRIER. Der Landkreis Trier-Saarburg und das Land Rheinland-Pfalz reagieren auf die steigenden Infektionszahlen und die damit verbundene Notwendigkeit, die Testkapazitäten zu erhöhen. Daher werden auf Initiative des Landes in der kommenden Woche zwei Corona-Testzentren in Trier und Saarburg ihren Betrieb aufnehmen.

Zusätzlich wird erneut wie im Frühjahr eine Fieberambulanz in Hermeskeil eingerichtet.

Saarburg: Teststation in ehemaliger Feuerwache

Die vom Land Rheinland-Pfalz flächendeckend geforderten Testzentren werden im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Trier-Saarburg in Trier im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und in Saarburg durch das Kreiskrankenhaus in der ehemaligen Feuerwache in Saarburg eingerichtet. Landrat Günther Schartz zeigte sich zufrieden, dass man wie im Frühjahr in der Lage sei, schnell die Testkapazitäten vor Ort zu erhöhen.

Keine Verdachtstestung in Testzentren!

Testzentren sind keine Anlaufstellen für Menschen, die sich einfach mal so testen lassen wollen. Die Zuweisung zu den beiden Testzentren erfolgt in der Regel durch das Gesundheitsamt. Hierbei handelt es sich vor allem um die im Rahmen der Kontaktverfolgung ermittelten Personen, für die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ein Test erfolgen muss. Ziel der Testzentren ist es, Testkapazitäten zu erhöhen und das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung zu entlasten.

Fieberambulanz als Anlaufstelle für Bürger mit Krankheitssymptomen

Zudem wird in Hermeskeil eine Fieberambulanz in der Trierer Straße 2-4 (ehemaliges Gebäude Schuhmaxx) eingerichtet, die vorerst mittwochs von 14-16 Uhr und freitags von 14:30 -16:30 Uhr geöffnet ist. Patientinnen und Patienten werden dort nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts auf eine mögliche Infektion untersucht. Das bedeutet: Wer Symptome zeigt oder wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Infektionsfall hatte, wird untersucht und bekommt falls nötig einen Abstrich, der ans Labor geschickt wird. Patienten, auf die die genannten Voraussetzungen zutreffen, brauchen für diese Untersuchung lediglich ihre Krankenversicherungskarte.

Betrieben wird die Station wie im Frühjahr von der niedergelassenen Ärztin Dr. Nicole Nothardt und ihrem Team. Vorgesehen ist, dass die Fieberambulanz am Mittwoch, 4. November, ihren Betrieb aufnimmt. Die Einrichtung von Fieberambulanzen dient der Versorgung symptomatischer, also „kranker“ Menschen und obliegt somit den niedergelassenen Ärztinnen und ‚Ärzten bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung im Rahmen von deren Sicherstellungsauftrag. Der Landkreis unterstützt die Niedergelassenen erforderlichenfalls an zentralen Orten bei der Einrichtung der Fieberambulanzen, wie hier in Hermeskeil.

In allen Einrichtungen ist den Anweisungen des Personals unbedingt Folge zu leisten. Die getesteten oder abgewiesenen Personen sollen unverzüglich den Weg nach Hause antreten beziehungsweise sich mit dem Hausarzt in Kontakt setzen. Gegebenenfalls wird eine häusliche Quarantäne empfohlen beziehungsweise angeordnet.

 

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