Mehr Masken an Schulen und private Feiern – heute treten Maßnahmen in Kraft

2
Schule und Mundschutz
Foto: dpa-Archiv

Für die Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz beginnt heute wieder der Unterricht nach den Herbstferien. Die Corona-Infektionszahlen sind während der zweiwöchigen unterrichtsfreien Zeit stark gestiegen, deswegen treten in den Schulen einige Maßnahmen in Kraft, mit denen die Landesregierung die Pandemie eindämmen will.

So wird die Maskenpflicht an weiterführenden Schulen bei der Corona-Warnstufe Rot auf den Unterricht ausgeweitet. Von dieser Regel wird es laut Landesregierung in Einzelfällen Ausnahmen geben. Warnstufe Rot bedeutet mindestens 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Nach Einschätzung der Landesregierung sind private Familienfeiern und Partys derzeit der größte Treiber der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz. Aus diesem Grund begrenzt sie die Teilnehmerzahlen. So werden private Feiern in gemieteten Räumen von diesem Montag an grundsätzlich auf maximal 25 Menschen begrenzt. Bisher waren 75 unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen erlaubt. In den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen wegen der Höhe der Infektionen die Warnstufen Rot gilt, sind bereits nur zehn Menschen aus höchstens zwei Hausständen erlaubt. Die Landeshauptstadt Mainz, die zu den am stärksten betroffenen Kommunen gehört, hat zudem dringend davon abgeraten, überhaupt Feiern zu planen, um Dritte zu schützen. (dpa)

2 KOMMENTARE

  1. Während sich die Deutschen Sorgen darüber machen müssen, wohin sie überhaupt noch fahren dürfen und wo ihnen im Flickenteppich der Risikogebiete bereits Zwangstests und Quarantänen drohen, während Ausgangssperren und Lockdowns wieder in greifbare Nähe rücken: Da erklärt die Bundesregierung zur Beruhigung aller Schlepper und Migranten, dass sie keinesfalls mehr „Grenzschließungen“ plant.

    Das Außenministerium beeilt sich zu erklären, es gäbe trotz steigender Infektionszahlen keine neuen Grenzkontrollen. Man habe im Frühjahr gesehen, „dass Grenzschließungen nicht in unser aller Sinne sind“, so Außenamtssprecherin Andrea Sasse. Wohl wahr: Vor allem nicht im Sinne der „Schutzsuchenden“ und in Südeuropa und Nordafrika auf ihre Weiterreise nach Deutschland Ausharrenden.

    Die Kanarischen Inseln entwickeln sich immer stärker zum Einwanderungs-Hotspot. Dort kommen weiterhin in riesigen Zahlen täglich Boote mit Afrikanern an, wie im Netz verbreitete Videos von dieser Woche dokumentieren.

    Diese Ankömmlinge wollen nicht in Südeuropa bleiben (wo die Aufnahmewilligkeit gerade angesichts der Corona-Situation noch geringer ist als sonst) – sondern es zieht sie alle ins gelobte Land der Kanzlerin der Herzen, nach „Almania“. Und durch demonstrative Erklärungen, dass Grenzschließungen keinesfalls drohten, sorgt Berlin auch gleich für die richtigen Signale in die Welt.

    Der einzige echte „Lockdown“, der wirklich überfällig wäre und den Deutschland schon seit 2015 bräuchte – nämlich die Schließung seiner Grenzen – wird von dieser Bundesregierung nicht einmal jetzt, in Zeiten der Pandemie, und wo – wie uns doch täglich eingetrichtert wird – „um uns herum die Zahlen explodieren“. Indem also weiterhin weder lückenlos kontrolliert noch jene abgewiesen werden, die illegal zuwandern, ist die Pandemie ohnehin nicht zu stoppen – weil das Virus von allen Seiten wiedereindringen kann, selbst wenn hier bald alles nochmals dichtgemacht wird.

    Dass Länder wie Dänemark hier deutlich vorausschauender agieren und Grenzschließungen ankündigen, juckt die Regierung natürlich wieder nicht:Zu bunt kann es trotz Corona gar nicht werden.

  2. Meine Kinder sind GottseiDank erwachsen. Wenn sie noch im schulpflichtigen Alter wären, würde ich sie da nicht hinschicken. Was hier mit den Kindern gemacht wird, ist ein unglaubliches Verbrechen. Ich bin entsetzt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.