Christian Baldauf (CDU) in Trier-Saarburg: Moselaufstieg muss kommen!

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Moselaufstieg

TRIER-SAARBURG. Der Spitzenkandidat der CDU Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf, besuchte den Landkreis Trier-Saarburg. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Steier (CDU) und den beiden Landtagskandidaten Sascha Kohlmann und Lars Rieger stand unter anderem ein Besuch des Moselufers bei Konz auf dem Programm – dort wo der geplante Moselaufstieg die umliegenden Orte vom Durchgangsverkehr entlasten soll.

Die Finanzierung der Westumfahrung Trier durch den Bund ist längst gesichert, bauen muss allerdings das Land. Und hier verzögert sich die Planung immer weiter. Der Bundestagsabgeordnete Andreas Steier hat dafür kein Verständnis: „Das Geld ist da, seit 2016 hat der Moselaufstieg höchste Priorität im Bundesverkehrswegeplan. Dass die rot-grün-gelbe Landesregierung hier nicht vorankommt, geht zu Lasten der Menschen im Trierer Süden und im Raum Konz/Saarburg.“

Die CDU setzt sich seit Beginn für den Moselaufstieg ein. Christian Baldauf sieht das Problem im Defizit der Planungskapazitäten, diese müssten rechtssicher und in kurzer Zeit dargestellt werden. „Ich sehe nicht den Willen der jetzigen Landesregierung, am aktuellen Defizit etwas zu verändern.“, so Baldauf. Auch Andreas Steier und Sascha Kohlmann, CDU-Kandidat für den Wahlkreis Konz-Saarburg fordern, dass sich die rot-gelb-grüne Landesregierung schnellstens bewegt und der Bau endlich startet. Kohlmann hat sich den Moselaufstieg für sein Landtagsmandat ganz oben auf die Fahnen geschrieben und will den Bau von Mainz aus endlich voranbringen. Klar ist: Der Moselaufstieg muss kommen.

6 KOMMENTARE

  1. Dass die CDU mit einem Gespenst das seit 40 Jahren durch Trier geistert heute Wahlkampf macht ist eine Frechheit, schon andere Politiker haben dieses „Walversprechen“ nach Käptn Blaubär gemacht, es blieb nur Schall und Rauch , so wie auch andere Gespenster die alle paar Jahre mal aus der Schublade gezogen , aber nie realisiert wurden
    – Petrisbergaufstieg ? Moselbahndurchbruch ? usw usw

  2. Ein paar Dedanken…
    Zwar ist es richtig, daß Trier kaum umfahren werden kann und deshalb Durchgangsverkehr das Moselufer belastet, aber bevor man wieder ein Beton und Stahlmonster ähnlich der Hochmoselbrücke angeht und sich danach wundert, daß die Fahrzeugzahlen nur halb so hoch sind wie angenommen, sollte man den Verkehr nochmal analysieren. Wieviele LKW in oder aus Richtung Bitburg in den Raum Konz/Saarburg fahren nicht sowieso aus offensichtlichen Gründen ab Sirzenich über Luxemburg ?. Wie stark würde Trier eigentlich entlastet ?. Lohnt sich das wirklich ?. In Igel und Zewen sieht man so eine Brücke sicher auch kritisch, bei Wasserliesch ist ja der Beginn schon am neuen B51 Kreisel bereits markiert.

    Ich würde mich freuen, wenn man über Zugtrassen diskutiert würde, unsere Region ist da ziemlich abgehängt, es dauert ewig nach Koblenz, deshalb wird gefahren und geflogen … und LKW gefahren.

  3. Gesprochen wird im hier und jetzt. Wie sieht es jedoch zukünftig auf den Straßen aus. Ist der Individualverkehr heutiger Zeit überhaupt noch tragbar. Muss man dafür eine Schneise in die Landschaft schlagen. Wie sieht die Verkehrsplanung der Zukunft aus.

  4. Nö, Herr Baldauf – dieser olle Moselaufstieg MUSS überhaupt NICHT kommen – denn er ändert fast nix – klar, für die Konzer und Saarburger……dafür sollen WIR Zewener und Igeler den halben Wald OPFERN?
    NEIN, DANKE – können wir gerne drauf VERZICHTEN.
    Die Pläne sind eh URALT und können in der vor 20/30 Jahren geplanten Art u Weise sowieso nicht mehr realisiert werden.
    Zudem ist die geografische Lage des alten Plans für die Brücke sowas von miserabel gewählt, die breiteste, ungünstigste Stelle, die sich finden liess, weiss der Geier, WER sich DAS ausgedacht hatte……diese Brücke müsste, wenn schon, Richtung Liersberg, Löwenermühle, gebaut werden – weniger Kosten, schmale Stelle, nicht die Höhe des ursprünglichen Plans und es muss kein Wald geopfert werden, lediglich brachliegende Weinstöcke!
    Ich fordere MEHR „Entwicklergeist“, mehr Machbarkeits-Planung – man muss sich doch nur die Landkarte anschauen, um zu sehen, wie blöds*nn*g, unsinnig, kostenintensiv, invasiv, der geplante, ursprüngliche Moselaufstieg sein würde……ich frage micht wirklich, was da wieder für „Experten“ am Werk gewesen waren, von „Tuten und Blasen“ null Ahnung, sich aber „Experten“ nennen, oder auch Architekten, oder wie auch immer die Bezeichnungen für solche Kleingeister lauten.

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