IG-Metall-Frauen organisieren Spende in Höhe von 1.500€ ans Frauenhaus Trier

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Auf dem Bild v.l.n.r.: Hiltrud Synwoldt, Hildegard Welter (beide Ortsfrauenausschuss der IG Metall), Rita Woods (Frauenhaus) und Anne Hennen (Gleichstellungsbeauftragte Tr-S)

TRIER. Bereits zum 18.mal organisierte der Ortsfrauenausschuss der IG Metall in Kooperation mit weiteren Bündnispartnern eine Spende ans Frauenhaus Trier. Startpunkt ist der Internationale Aktionstag „keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“, der jährlich am 25. November begangen wird. An einem Infostand wurden Spenden gesammelt und durch weitere Spenden auf der Delegiertenversammlung und des Ortsvorstandes der IG Metall auf 1500€ aufgerundet.
Wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie wurde die Spendenübergabe nach hinten verschoben und die TN-Zahl beschränkt.

Frau Rita Woods vom Frauenhaus bedankte sich für die Spende und erläuterte die Projekte aus den Kreativräumen und –werkstätten, sowie den niedrigschwelligen Deutschunterricht, aber auch den Frauengarten, die mit dieser Spende gefördert werden.

Frau Woods berichtete bei dem Treffen auch über den enormen Zuwachs an Kontaktaufnahmen nach den Lockerungen. „Während des Lockdowns kam es, für uns nicht überraschend, zu einer deutlichen Reduzierung der Kontaktaufnahmen. Die Männer, von denen zu allermeist die Gewalt ausgeht, waren ja Zuhause und konnten die Frauen besser überwachen.“
„Man darf die Zeit des Lockdowns und die geringere Zahl der Kontaktaufnahmen ans Frauenhaus leider nicht überall als harmonische Zeit des Familienlebens fehlinterpretieren. Der soziale Stress steigt in so einer Zeit, leider auch die Kontrollmöglichkeiten“, ergänzte die Vorsitzende des Ortsfrauenausschusses der IG Metall, Hildegard Welter auch in Richtung der Politik, wo es solche Äußerungen gab.

Frau Anne Hennen, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Trier-Saarburg konnte diese Einschätzung nur bestätigen. Lob gab es einhellig für die Landespolitik. Die Landesregierung habe während der Corona-Pandemie schnell reagiert und neue Lösungen gefunden.

„Wir möchten die regionalen Strukturen fördern, um dieser schlimmsten Form des Umgangs der Geschlechter eine humane Einbettung zu geben“, so die Teilnehmerinnen.

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