Nürburgring startet erstes Geisterrennen

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Thomas Frey // dpa

Eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt will nach zahlreichen coronabedingten Veranstaltungsabsagen an diesem Samstag (27. Juni) wieder in den Rennmodus schalten. Dann springt in der Eifel laut Planung um 12 Uhr die Ampel für das erste Rennen der diesjährigen Nürburgring-Langstrecken-Serie auf grün. Ohne Zuschauer – ein Geisterrennen. Seit Mittwoch (24. Juni) sind in Rheinland-Pfalz unter Auflagen auch wieder Veranstaltungen im Freien mit bis zu 350 Teilnehmern möglich – in begründeten Ausnahmefällen sogar mit noch mehr Menschen. Der Nürburgring schöpft neue Hoffnung.

«Nun geht es im nächsten Schritt darum, detailreicher zu planen, wie und unter welchen Bedingungen Zuschauer zugelassen werden können», erklärt Ring-Sprecher Alexander Gerhard. Ring-Chef Mirco Markfort hat kürzlich betont, es handele sich immerhin um «die längste permanente Rennstrecke der Welt mit viel Platz für Abstand und einer geeigneten Infrastruktur für Hygienemaßnahmen» wie etwa «feste Sitzplätze auf weitläufigen Tribünen und zahlreiche Sanitäranlagen».

Laut Gerhard muss die Rennstrecke in diesem Jahr Einnahmeverluste in siebenstelliger Höhe hinnehmen. Leider sei nun «Kurzarbeit ein fester Bestandteil unseres Unternehmens». Der Nürburgring hat rund 200 feste Mitarbeiter. Plus etwa 1000 Aushilfen in einer normalen Saison.

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