MAINZ. Das Forstministerium und die Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz sehen sich im Streit um die Holzvermarktung mit einer Klage und Forderung nach Schadenersatz in Millionenhöhe konfrontiert. Sie wurde von einer Gesellschaft gegen das Ministerium erhoben und ging beim Landgericht Mainz ein, wie das Ministerium am Donnerstag in Mainz mitteilte.
Der geforderte Schadenersatz beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 121 Millionen Euro und dreht sich um eine angeblich gegen das Kartellrecht verstoßende Praxis beim Verkauf von Rundholz in den Jahren 2005 bis 2020.
Kläger ist demnach die «ASG 3 – Ausgleichsgesellschaft für die Sägeindustrie Rheinland-Pfalz GmbH». Die habe vermeintliche Forderungen von 18 Sägewerken eingekauft und wolle diese nun geltend machen. Der Gedanke dahinter ist, dass Sägebetriebe wegen der angeblich monopolistischen Holzvermarktung zu viel für Holz gezahlt haben.
Das Forstministerium, private wie auch kommunale Waldbesitzer aus Rheinland-Pfalz kündigten an, sich gegen die Klage zu wehren.














