16.500 Euro Bundesförderung für Projekt der KulturGießerei Saarburg

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Foto: saarburg.de

SAARBURG. Die Kulturgießerei Saarburg erhält vom Bund 16.500 EUR für die Durchführung des Projekts „KulturGießerei INTAKT – Fit für die Zukunft“. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 22.000 EUR. So sollen für den Veranstaltungsbetrieb nach aktueller Planung 100 neue Stühle, zwei Monitorboxen und eine neue LED-Beleuchtungsanlage angeschafft werden. Des Weiteren soll ein integrativer Begegnungs- und Versammlungsraum technisch aufgewertet werden.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Steier (48) für Trier und Trier-Saarburg sagt: „Ich freue mich sehr, dass der Bund in so ein wichtiges Projekt bei uns in der Region investiert. Besonders ländliche Räume brauchen unsere Aufmerksamkeit, damit die Lebensqualität aufgewertet und Menschen für das Miteinander in der Kulturgießerei Saarburg begeistert werden können.“

Die Geschäftsführerin der KulturGießerei Saarburg, Dr. Anette Barth sagt: „Wir freuen uns riesig, dass wir die Zusage über diese Strukturförderung erhalten haben. Wir hatten uns vor der Corona-Krise im Rahmen des Programms ‚LAND INTAKT‘ gezielt um diese Investitionsmittel beworben, um unser soziokulturelles Zentrum fit für die Zukunft zu machen und auch die Kommune vor Ort zu entlasten. Dies ist nun aus gegebenem Anlass noch dringender nötiger geworden und so sind wir einfach glücklich über die Förderzusage, die uns gerade auch in dieser eher schwierigen Krisenzeiten Perspektiven und auch neue Motivation gibt.“

Das lokale Bündnis für Familie in der VG Saarburg-Kell e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2008 ein soziokulturelles Zentrum in einer ehemaligen Glockengießerei in Saarburg aufbaut – heute unter dem Namen „KulturGießerei Saarburg“. Der gesamte Gebäudekomplex selbst ist in Besitz der Stadt Saarburg. Es gibt ein Museum, ein integratives Begegnungscafé, eine Ehrenamtsbörse, ein Mehrgenerationenhaus, eine Kinder- und Jugendkunstschule sowie Koordinierungs- und Fachstellen u.a. für Integration und „Demokratie leben!“.

Das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. richtet sich an Soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Durch LAND INTAKT werden Kulturzentren in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung gestärkt – und so der Erhalt eines lebendigen kulturellen und sozialen Umfeldes in ländlichen Räumen unterstützt. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse.

Die Maßnahme „LAND INTAKT – Soforthilfeprogramm Kulturzentren“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

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