Nach Heimaturlaub in Rumänien: Erster Corona-Fall in Wittlicher Schlachthof

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Symbolbild /7 Schlachthof

WITTLICH. Ein Mitarbeiter des Wittlicher Schlachthofes „Simon Fleisch“ ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Dies bestätigte die Geschäftsleitung gegenüber einer Trierer Tageszeitung.

Demnach sei der rumänische Mitarbeiter über die Pfingsttage auf „Heimaturlaub“ gewesen und nach seiner Rückkehr aufgrund des Schutzkonzeptes des Unternehmen getestet worden – positiv.

Da der Mann mit drei weiteren Personen, die ebenfalls auf Heimaturlaub waren, unterwegs war, mussten demnach vier Personen in „Quarantäne-Wohnungen“ des Unternehmens untergebracht werden. Die Tests der drei anderen Männer seien allerdings negativ ausgefallen – weitere Tests stehen am Montag an. Bis zum Ende der behördlich verordneten Quarantäne sind alle vier Mitarbeiter von der Arbeit freigestellt. Symptome habe keiner der getesteten Mitarbeiter.

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4 KOMMENTARE

    • Tja, „Ralf“. Wenn unsere eigenen „Super-Patrioten“ zu faul zum arbeiten sind und lieber den ganzen, lieben langen Tag auf der Couch sitzen – von Hartz IV alimentiert – und im Internet gegen Ausländer hetzen, dann muss der Job, für den sich die Deutschen zu fein sind, eben von Rumänen erledigt werden.

      Auf diese Art subventionieren diese ehrlich und hart arbeitenden Männer mit ihren Steuern und Sozialabgaben dann ironischer weise auch die ganzen, anonymen Internet-Rambos, damit die auch weiterhin genug Essen auf dem Tisch haben, um alle Kraft zu haben, auch in Zukunft hasserfüllt die Tasten zu schwingen…

      • Super. Vielen Dank! Das ist der beste Kommentar seit langem.
        Würde einer von den Hetzern hier Fleisch kaufen, was unter „guten“ Arbeitsbedingungen von deutschen Mitarbeitern hergestellt wird? Nein, denn da sind die „Partioten“ dann zu geizig, um ihresgleichen einen fairen Lohn zu zahlen.

      • Und wieso bekommen die dann da so wenig Lohn, dass sie in Gemeinschaftsunterkünften wohnen müssen? Könnte es sein, dass hier sogar der Mindestlohn unterlaufen wird?

        Am Kunden im Supermarkt wird das jedenfalls nicht liegen. Wer das glaubt ist unglaublich naiv.

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