Kfz-Gewerbe zu Verkaufsplus: Betriebe profitieren nicht

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind im Jahr 2019 so viele Autos neu zugelassen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Das teilte das Kfz-Gewerbe am Donnerstag in Mainz unter Berufung auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes mit. Demnach wurden 138 871 Pkw im Land neu zugelassen, der höchste Wert seit dem Jahr 2006 (damals 146 961).

Insgesamt kamen die Kfz-Werkstätten und Autohäuser im Land im Jahr 2019 auf einen Umsatz von 8,16 Milliarden Euro, ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Der Anstieg gehe aber alleine auf gestiegene Fahrzeugpreise zurück, erklärte der Verband. Die Preise für Neuwagen seien binnen Jahresfrist im Durchschnitt um 2450 Euro auf 33 580 Euro gestiegen. Ein Gebrauchtwagen sei im Schnitt für 14 373 Euro verkauft worden, das seien 607 Euro mehr gewesen als im Jahr davor.

Von den höheren Preisen für Pkw hätten allerdings nicht die Unternehmen im Kfz-Gewerbe profitiert, klagte der Verband. Im Werkstättengeschäft, mit dem die Betriebe in der Regel die Gewinne erwirtschafteten, sei der Umsatz um knapp elf Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zurückgegangen. Im Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz sind die 14 Kfz-Innungen des Landes mit ihren insgesamt etwa 1800 Betrieben organisiert.

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