Flaschensammler bringt sich auf Gleisen in Lebensgefahr

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BAD BREISIG. Am Mittwoch, 11.03.2020, kam es im Bahnhof Bad Breisig gegen 15.45 Uhr zu einem gefährlichen Zwischenfall im Bahnbereich. Ein 46-jähriger Kosovare überquerte unmittelbar vor der Durchfahrt des ICE 926 die Gleise zwischen Bahnsteig 1 und 2, um eine dort liegende Pfandflasche einzusammeln.

Nur durch das rechtzeitige Erkennen und schnelle Handeln des Triebfahrzeugführers – der Abgabe eines Achtungspfiffes und die Einleitung einer Schnellbremsung – konnte ein Erfassen der Person verhindert werden. Ersten Äußerungen des Mannes zufolge, habe er nur Pfandflaschen einsammeln wollen und den Zug nicht bemerkt.

Die im ICE befindlichen Reisenden wurden nicht verletzt. Der betroffene Triebfahrzeugführer stand unter Schock, wurde abgelöst und ärztlich versorgt.

Die Bahnstrecke war beidseitig mehr als eine Stunde gesperrt. Es kam zu erheblichen Zugverspätungen und Teilausfällen. Am Einsatz beteiligt waren Streifen der Bundes- und Landespolizei, Feuerwehr Bad Breisig, Rettungshubschrauber und Rettungswagen. Die Bundespolizei Trier hat ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Züge – eine unterschätzte Gefahr

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, dass ein unbefugtes Betreten der Gleise zu lebensgefährlichen Verletzungen bis hin zum Tode führen kann. Wichtige Hinweise hierzu sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de nachzulesen.

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