Von der Kommune ausgenutzt: Tierheime bleiben häufig auf Kosten für Fundtiere sitzen

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MAINZ. Rheinland-pfälzische Tierheime bleiben häufig auf den Kosten für Fundtiere sitzen. Die zuständigen Kommunen zahlen zu wenig oder weigern sich teils, für die Versorgung der Tiere aufzukommen, wie eine dpa-Umfrage bei Tierheimen ergeben hat.

Etwa 7000 bis 8000 Fundtiere werden nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes jährlich von Tierheimen in Rheinland-Pfalz versorgt. «Es kann nicht sein, dass auf den Schultern der Tierheime die finanziellen Probleme der Kommunen ausgetragen werden», sagte der Vorsitzende Andreas Lindig.

Die Kommunen nutzten bei Verhandlungen die Tierliebe der Tierheime aus und erstatten nicht kostendeckend die Versorgung der Tiere. Viele Heime seien innerhalb eines Jahres insolvent, wenn Spenden, Beiträge oder Erbschaften wegfielen.

(dpa)

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