Nürburgring vor Saisonstart: Neue Rallye-Cross-Rennstrecke und tolles Programm:

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Anlassen auf dem Nürburgring.

NÜRBÜRGRING. Der Nürburgring startet mit einer neuen Rallye-Cross-Rennstrecke in die Saison 2020. Das Musikspektakel «Rock am Ring» feiert im Sommer sein 35-jähriges Bestehen. Außerdem kommt erstmals die Darts-Gala mit Weltmeistern an den Nürburgring. Das teilte der legendäre Eifelkurs am Mittwoch mit.

Auf seiner neuen Rallye-Cross-Rennstrecke in der Müllenbachschleife wechseln sich auf einem Kilometer Asphalt und Kies sowie Kurven und Geraden ab. Am 1. und 2. August gibt sich hier laut Nürburgring die Rallye-Cross-Weltmeisterschaft ein Stelldichein. Der gesamte neue Kurs könne von den Zuschauern eingesehen werden.

Schon vom 5. bis 7. Juni geht «Rock am Ring» über mehrere Bühnen. Headliner sind die Bands Green Day, Volbeat und System Of A Down. Im Juni 2019 hatte das Spektakel 86 000 meist junge Besucher angezogen. Das legendäre Festival war seit 1985 mit Ausnahme von 1989 und 1990 jedes Jahr am Nürburgring ausgerichtet worden. 2015 und 2016 fand es ausnahmsweise am Flugplatz Mendig in der Osteifel statt.

Bei der Darts-Gala am 11. September 2020 werden laut der Rennstrecke Duelle mit Spielern der Weltspitze erwartet, beispielsweise mit Rekord-Weltmeister Phil «The Power» Taylor.

Bei den besonders beliebten Spektakeln 24-Stunden-Rennen und Truck-Grand-Prix qualmen die Reifen wieder vom 21. bis 24. Mai beziehungsweise vom 17. bis 19. Juli. Hinzu kommen nach Auskunft des Nürburgrings etliche andere Motorsport-Veranstaltungen, aber auch beispielsweise das Sportevent «Rad am Ring» vom 24. bis 26. Juli.

Das «New Horizons Festival» mit elektronischer Musik stehe hingegen nach drei Jahren in dieser Saison nicht mehr im Kalender am Nürburgring. Es werde sich «eine kreative Pause gönnen, um anschließend an einer anderen Location neu zu starten», hieß es. Bei der Auflage 2019 waren rund 80 000 Besucher gezählt worden.

Die Eifel-Rennstrecke war 1927 eröffnet worden. Die Privatfinanzierung eines zu großen Freizeitparks am damals noch staatlichen Nürburgring platzte 2009 spektakulär. Später kaufte ein Autozulieferer den Ring, dann stieg ein russischer Investor ein.

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