Rheinland Pfalz: So geht es den drei Coronavirus-Patienten

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Symbolbild // dpa

In Rheinland-Pfalz gibt es einen dritten Coronavirus-Fall. Betroffen sei ein 32 Jahre alter Mann aus Kaiserslautern, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Samstag in Mainz. Der Mann gehöre zum Kreis der Kontaktpersonen eines bereits bestätigen Falls. Beide seien 32 Jahre alt und aus Kaiserslautern.

Den Männern gehe es gut, sagte die Sprecherin des Kreises Kaiserslautern, Georgia Matt-Haen, am Sonntag. Sie wiesen kaum Symptome auf, sagte die Sprecherin des Gesundheitsministeriums Stefanie Schneider. Die beiden Männer werden im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern versorgt. Die Ergebnisse von neun Proben aus ihrem Umfeld stünden noch aus. Der Virus war im Bundesland zuerst bei einem 41 Jahre alten Soldaten im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz festgestellt worden.

18 Menschen aus dem Umfeld des ersten Patienten aus Kaiserslautern blieben weiter in häuslicher Quarantäne, berichtete Matt-Haen. Bei ihnen gebe es keine Anzeichen einer Erkrankung. Der zweite Mann habe nur zu einer weiteren Person Kontakt gehabt, von der ebenfalls eine Probe genommen und eingeschickt worden sei. Die anderen Kontaktpersonen seien mit denen des ersten Falls identisch.

Von den anderen Gesundheitsämtern im Land gebe es derzeit keine Meldungen über einen neuen Covid-19 Krankheitsfall, sagte Ministeriumssprecherin Schneider am Sonntag.

Bei den Menschen aus dem Umfeld des zuerst erkrankten 32-Jährigen handelt es sich nach früheren Angaben vor allem um Kollegen aus einer Arbeitsgruppe im Fachbereich Maschinenbau der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern sowie um zwei Mitbewohner aus einer Wohngemeinschaft des Betroffenen.

Das Virus hat sich von China aus verbreitet, in Europa ist Italien am stärksten betroffen. Deutschlandweit mehren sich die Fälle von Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. Die meisten Betroffenen haben nur leichte Erkältungssymptome mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine. Doch 15 von 100 Infizierten erkranken laut Robert Koch-Institut (RKI) schwer. Dann drohen Atemprobleme oder eine Lungenentzündung.

Im Saarland gibt es nach wie vor noch keinen Coronavirus-Fall, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Michael Klein, am Sonntag sagte.

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