In rund 100 Fällen: Busfahrer soll behinderte Kinder missbraucht haben

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SAARBRÜCKEN. Im Prozess gegen einen Busfahrer wegen Missbrauchs von behinderten Kindern in rund 100 Fällen wird heute vor dem Landgericht Saarbrücken das Urteil erwartet.

Der 71-Jährige aus Saarwellingen war bei einer Firma beschäftigt, die unter anderem mit einem Kleinbus Fahrdienste für einen integrativen Kindergarten anbot. Der Angeklagte soll Fotografien und Videoaufzeichnungen erstellt haben, auf denen er selbst häufig bei den Taten abgebildet gewesen sein soll. Ihm wird dutzendfacher sexueller Missbrauch von insgesamt vier Kindern sowie Vergewaltigung in drei Fällen vorgeworfen. Außerdem geht es um die Herstellung kinderpornografischer Schriften.

Die mutmaßlichen Missbrauchstaten waren bekannt geworden, nachdem ein Elternteil misstrauisch geworden war. Nach dem Erwerb einer Kamera vom Angeklagten soll sich nach Auskunft einer Gerichtssprecherin im Speicher ein nicht gelöschtes Foto eines Kindes in zweifelhafter Pose befunden haben.

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