Malu Dreyer: Initiative für Rollstuhl kam vom Ehemann

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Malu Dreyer (SPD, l.), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Archiv

TRIER/BERLIN. Malu Dreyer (58), an Multipler Sklerose erkrankte SPD-Spitzenpolitikerin, wollte sich zunächst nicht auf einen Rollstuhl einlassen. «Ich bin ja nicht auf den Rollstuhl angewiesen, aber ich kann bestimmte Entfernungen einfach nicht mehr zurücklegen wie früher», sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und kommissarische SPD-Chefin der RTL/n-tv-Redaktion.

Doch bei einem Urlaub auf Lanzarote seien in einem Hotel auch Rollstühle angeboten worden. «Da meinte mein Mann: Komm, wir mieten uns mal so ein Ding.»

Dreyer erzählte: «Das war so ein alter Rappel-Rollstuhl, und dann sind wir wirklich quer über die Insel, und das war so ein befreiendes Erlebnis, einfach wieder den Horizont erweitern zu können.» Seitdem gehe sie locker damit um. «Ich laufe, was ich laufen kann, und wenn nicht, dann nutze ich eben irgendein Hilfsmittel.»

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