Rheinland-Pfalz und Saarland Letzte bei Teilhabepaket

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Schatten eines Mannes mit Kindern auf einer Wand mit bunten Handabdrücken.

Bildquelle: Foto: Peter Kneffel/Archiv

BERLIN. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden so wenigen Kinder wie in keinem anderen Bundesland Leistungen aus dem zusätzlichen Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung bewilligt. Einer Studie zufolge bekam im Zeitraum von August 2017 bis Juli 2018 weniger als jedes zehnte Kind im Saarland (6,7 Prozent) und Rheinland-Pfalz (7,5 Prozent) unter 15 Jahren im Hartz IV-Bezug Leistungen etwa zum Mitmachen in Vereinen oder Musikschulen. Damit sei die Quote in Rheinland-Pfalz im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum (August 2016 bis Juli 2017) sogar um 0,3 Prozentpunkte gesunken, teilte der Paritätische Wohlfahrtsverband in Berlin mit. Im Saarland stieg die Quote leicht um 0,2 Prozentpunkte an.

Das Bildungs- und Teilhabepaket sieht vor, die Teilnahme etwa an Kultur- und Freizeitgestaltung mit zehn Euro pro Monat zu unterstützen. Es richtet sich an Familien, die Leistungen aus der Grundsicherung erhalten, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen. Mit Kindergeld, Kinderzuschlag und dem Bildungs- und Teilhabepaket soll das Existenzminimum des Kindes gedeckt sein.

Im genannten Zeitraum war die Quote in Schleswig-Holstein mit Abstand am höchsten: Sie lag bei 46,6 Prozent. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wies jedoch darauf hin, dass mit der Teilhabequote nicht nachgewiesen werden kann, ob die bewilligten Leistungen auch tatsächlich in Anspruch genommen wurden.

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