Ernteeinbußen: Weniger Äpfel in Rheinland-Pfalz

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Foto: dpa-Archiv

BAD EMS. Die Apfelernte in Rheinland-Pfalz ist dieses Jahr niedriger ausgefallen. Es werde von rund 21 600 Tonnen ausgegangen, das wären 44 Prozent weniger als im Jahr 2018, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Freitag mitteilte.

Rechnerisch stünden damit jedem Einwohner fünf Kilogramm Äpfel aus heimischer Erzeugung zur Verfügung, rund ein Viertel des Pro-Kopf-Verbrauchs von 19 Kilogramm.

Äpfel sind das bedeutendste Baumobst des Bundeslandes, auf 1390 Hektar stehen in Rheinland-Pfalz die Bäume. Auf Rang zwei liegen die Süßkirschen mit 653 Hektar. Sie brachten dieses Jahr mit 4500 errechneten Tonnen einen vergleichsweise hohen Ertrag, es waren fast 40 Prozent mehr als im Schnitt der vergangenen sechs Jahre. Bei den Sauerkirschen stieg der Ertrag um fünf Prozent auf 5200 Tonnen.

Insgesamt können von den Bäumen dieses Jahr 47 000 Tonnen Obst geerntet werden, zwölf Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre. Im Vergleich zum Jahr 2018 sank die Erntemenge um ein Viertel.

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