Land will mit Forschung über Römer international punkten

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Gegenstände aus einem Grabraub stehen im Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz (Rheinland-Pfalz) in einer Vitrine. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

TRIER/MAINZ. In der Forschung über Römische Archäologie und Maritime Antike will Rheinland-Pfalz international Spitze werden. Dafür sollen drei neue Professuren geschaffen und gemeinsam vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz, der Universität Trier und der Generaldirektion Kulturelles Erbe berufen werden.

«Das ist ein großer Schritt für das Wissenschaftsland Rheinland-Pfalz, da Forschungen zur Antike einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und helfen können, die richtigen Fragen im Hinblick auf die Herausforderungen unserer Zeit zu stellen», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Montag in Mainz bei der Unterzeichnung von zwei Kooperationsverträgen zwischen den drei Einrichtungen.

«Die langjährige Zusammenarbeit wird auf ein neues Fundament gesetzt und eine neue zukunftsträchtige Zusammenarbeit beginnen», sagte die Generaldirektorin des Museums, Alexandra Busch. Das Leibniz-Forschungsinstitut ist nach dem Deutschen Archäologischen Institut in Berlin die größte archäologische Forschungseinrichtung in Deutschland.

Eine der neuen Professuren soll sich mit der Archäologie der römischen Provinzen in und um Trier befassen, eine mit der Römischen Archäologie unter wirtschaftlichen Fragestellungen und die dritte mit der Maritimen Antike. Derzeit gibt es an der Universität Trier zwei Professuren für Archäologie.

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