Krankenstand in RLP und Saarland leicht gesunken

0
Die Rheinland-Pfälzer waren 2014 weniger krank.

Bildquelle: Wikipedia

Im Saarland haben sich im ersten Halbjahr dieses Jahres nach einer DAK-Analyse deutlich weniger Beschäftigte wegen Erkältungen krankgemeldet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Zahl der Atemwegsbeschwerden um 30 Prozent: Die ausgebliebene Erkältungswelle zu Beginn des Jahres mache sich beim Krankenstand bemerkbar, teilte die Krankenkasse DAK am Dienstag mit. Auch insgesamt habe es in den ersten sechs Monaten weniger Krankmeldungen gegeben: Der Krankenstand ging von 5,2 auf 5,0 Prozent zurück.

Für die Analyse hat das IGES Forschungsinstitut in Berlin Daten von rund 30 500 erwerbstätigen DAK-Versicherten im Saarland ausgewertet. Die DAK zählt saarlandweit knapp 80 000 Versicherte.

Haupt-Ausfallgrund seien Muskel-Skelett-Beschwerden wie Rückenschmerzen gewesen, hieß es. Auf Platz zwei standen psychische Leiden, die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um zehn Prozent gestiegen waren. Erkältungen waren der dritthäufigsten Grund für eine Krankmeldung. Ein versicherter Erwerbstätiger war laut DAK im Schnitt neun Tage arbeitsunfähig gewesen.

Zwei von drei Saarländer hätten ihrem Arbeitgeber in der Zeit keine einzige Krankmeldung vorgelegt. Insgesamt lag der saarländische Krankenstand weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt (4,2)

RHEINLAND-PFALZ

Der Krankenstand in Rheinland-Pfalz ist nach einer DAK-Analyse im ersten Halbjahr 2019 leicht gesunken – lag aber über dem Bundesdurchschnitt. An jedem Tag waren durchschnittlich 45 Arbeitnehmer krankgeschrieben, im Vorjahreszeitraum waren es 46 – und im Bundesdurchschnitt 42, wie die DAK in Mainz am Dienstag mitteilte.

Ein DAK-versicherter Erwerbstätiger war im Schnitt rund acht Tage arbeitsunfähig. Muskel-Skelett-Beschwerden wie Rückenschmerzen verursachten die meisten Ausfalltage, sie waren der Grund für mehr als jeden fünften Fehltag. Atemwegserkrankungen wie Erkältung und Bronchitis kamen auf Platz zwei und machten rund 16 Prozent des gesamten Krankenstands aus. Dritthäufigster Grund für eine Erkrankung waren psychische Leiden wie Depressionen. Sie verursachten mehr als jeden sechsten Fehltag und nahmen leicht zu.

Zwei von drei Beschäftigen legten keine einzige Krankmeldung vor. Da es zu Beginn des Jahres keine Erkältungswelle gegeben habe, sei die Zahl der Atemwegsbeschwerden im Vergleichszeitraum um 26 Prozent gesunken.

Die DAK ist eine der größten Krankenkassen in Deutschland und versichert in Rheinland-Pfalz knapp 350 000 Menschen. Für die Analyse hat das IGES Institut die Daten von rund 150 000 erwerbstätigen DAK-versicherten Rh

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.