Gerichte sprechen mehr Urteile: Anstieg bei Verkehrsdelikten

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Foto: dpa-Archiv

BAD EMS. Rheinland-pfälzische Gerichte haben 2018 nach Jahren des Rückgangs erstmals wieder mehr Menschen verurteilt.

Besonders stark fiel das Plus mit 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei Straftaten im Straßenverkehr aus, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Montag mitteilte. Insgesamt zählte die Behörde 32 408 Urteile, eine Zunahme von 1,4 Prozent binnen Jahresfrist. Zuvor war die Zahl seit 2005 stetig gesunken. Acht von zehn Verurteilten waren Männer, 28 Prozent hatten keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Straftaten im Straßenverkehr – etwa Fahrerflucht und das Fahren bei Trunkenheit oder ohne Führerschein – machten nach Angaben des Landesamts etwa ein Viertel aller Verurteilungen aus. Fast 60 Prozent (19 179) aller Verurteilungen im vergangenen Jahr wurden den sogenannten klassischen Delikten zugeordnet, das sind Verbrechen oder Vergehen gegen Vorschriften des Strafgesetzbuchs. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier etwa 2,2 Prozent weniger Verurteilungen.

Die Statistik basiert auf monatlichen Meldungen der Staatsanwaltschaften. Nicht erfasst sind etwa Ordnungswidrigkeiten oder Entscheidungen vor der Eröffnung eines Hauptverfahrens.

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