Saarländer und Pfälzer liefern sich «Shoppingduell»

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Foto: dpa-Archiv

HOMBURG/ZWEIBRÜCKEN. Mit einem verkaufsoffenen Feiertag will das saarländische Homburg heute Kunden in die Geschäfte locken. Der Schritt der Kommune gilt auch als Reaktion auf den sogenannten Saarländertag in Zweibrücken in Rheinland-Pfalz.

Das benachbarte Bundesland begeht Mariä Himmelfahrt nicht als Feiertag und freut sich jedes Jahr auf konsumierfreudige Saarländer. Diesen Einkaufstourismus will Homburg mit seinem Konkurrenzangebot diesmal bremsen. Rund 50 Geschäfte warten von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf Kunden. Zudem wird ein umfassendes Rahmenprogramm geboten.

Um an Mariä Himmelfahrt die Geschäfte zu öffnen, hat Homburg extra einen verkaufsoffenen Sonntag im Mai gekippt. Der Vorschlag sei aus der Händlerschaft gekommen, heißt es. Falls das Feiertagsshopping gut läuft, will die Stadt mit rund 40 000 Einwohnern es 2020 wiederholen.

Das rund 16 Kilometer entfernte Zweibrücken in Rheinland-Pfalz stellt sich dem länderübergreifenden Shoppingduell – und kündigt ein buntes Programm mit speziell saarländeraffinen Speisen und Getränke an. Die Strategie sei scheinbar so gut, dass Homburg sie kopiere, verlautet nicht ohne Augenzwinkern aus der kleinsten kreisfreien Stadt Deutschlands (rund 35 000 Einwohner). Außer dem Saarland begehen am 15. August sonst nur noch einige Städte in Bayern den Feiertag.

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