“Schneise der Verwüstung“ – Luxemburg am Tag nach dem Tornado!

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Corps grand-ducal d'incendie et de secours Luxembourg

REGION. Heftige Unwetter sind am Freitagabend über weite Teile Südwestdeutschlands und Luxemburg hinweggefegt. Im Südwesten von Luxemburg richtete ein Tornado schweren Schaden an, mehrere Menschen wurden dabei nach Angaben der luxemburgischen Regierung verletzt – einige schwer.

Ein Sprecher der Luxemburger Polizei berichtete von einer «Schneise der Verwüstung», die sich etwa fünf bis sieben Kilometer weit zog. Mehrere Gebäude seien unbewohnbar und Notunterkünfte eingerichtet worden. In den Orten Petingen und Kaerjeng wurden nach Behördenangaben insgesamt rund 160 Häuser abgedeckt oder anderweitig beschädigt. Mehr als 1000 Notrufe gingen innerhalb weniger Minuten bei Polizei und Feuerwehr ein, die zu zahlreichen Einsätzen ausrückte.

Auch auf deutscher Seite – im benachbarten Saarland, in Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg – gab es schwere Unwetter. In Rheinland-Pfalz waren besonders die Städte Neuwied und Koblenz betroffen. Hier wurden Gullydeckel aufgeschwemmt und Straßen überflutet, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Koblenz sagte.

Im Saarland brachten mancherorts entwurzelte Bäume den Verkehr ins Stocken. Straßen wurden überspült und Keller liefen voll Wasser. Eine Autofahrerin wurde bei einem Unfall bei Beckingen leicht verletzt, als ein Ast auf ihren Wagen fiel.

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