Start – Zehn junge Menschen starten Ausbildung an der Universität Trier

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Prof. Dr. Michael Jäckel (Präsident der Universität Trier; hinten 2. v. r.) und Dr. Ulrike Graßnick (Kanzlerin der Universität Trier; hinten 1. v. r.) begrüßten die neuen Azubis.

TRIER. An der Universität Trier sind heute zehn junge Menschen in ihre Ausbildung gestartet. Nach Feierabend können sie von Vorträgen bis Partys alle Möglichkeiten des Campus nutzen.

Die Universität Trier ist nicht nur ein Ort zum Studieren, sondern mit circa 1.300 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region – und auch Ausbildungsbetrieb. „Als Universität stellen wir einen besonderen Ausbildungsort dar, weil wir gleichzeitig eine Bildungsorganisation sind“, hob Dr. Ulrike Graßnick, Kanzlerin der Universität Trier, in ihrer Begrüßung der zehn neuen Auszubildenden hervor. „Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, nach der Arbeit Vorträge zu hören oder Partys zu besuchen. Viele der Studierenden sind in Ihrem Alter. Wir haben einen wirklich lebendigen Campus mit vielen Angeboten, die Sie nutzen können.“

Unter den neuen Auszubildenden sind drei Fachinformatiker Systemintegration, zwei Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, ein Informatikkaufmann, drei Kaufleute für Büromanagement und ein Fachangestellter für Medien und Informationsdienste. Sie werden im Zentrum für Informations-, Medien- und Kommunikationstechnologie (ZIMK), in der Verwaltung und der Bibliothek arbeiten und durch ihre Tätigkeit Forschung, Studium und Lehre an der Universität Trier unterstützen.

Das betonte auch Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel in seiner Begrüßung: „Sie können einen Beitrag leisten, die Universität Trier weiterzuentwickeln.“ Viele der Auszubildenden würden in zukunftsweisenden Bereichen arbeiten, die mit der Bereitstellung von Informationen zu tun haben. Digitalisierung ist einer der Forschungsschwerpunkte der Universität Trier.

Während man am Anfang den neuen Azubis noch die Anspannung ansah, löste sich diese bald. Kanzlerin Ulrike Graßnick nahm ihnen etwas die Aufregung: „Vermutlich haben Sie alle in der vergangenen Nacht schlecht geschlafen. So ging es mir auch vor meinem ersten Tag als Kanzlerin.“

Eine der neuen Auszubildenden ist Lena Busse. Die angehende Fachinformatikerin für Systemintegration kam ursprünglich zum Psychologie-Studium an die Universität Trier, hatte dann aber gemerkt, dass sie lieber praktisch arbeiten will und hat sich für eine Ausbildung beworben: „Ich finde es schön, dass die Universität Trier auch ausbildet. Mir gefällt der Campus voll gut. Ich freue mich, in der Ausbildung mit vielen verschiedenen Themen zu tun zu haben.“

Wie für ihre Kollegen im ersten Ausbildungsjahr gab es für Lena Busse heute allerhand Informationen. Neben einer Präsentation über die Universität Trier standen beispielsweise ein Rundgang über den Campus und Kennenlernspiele auf dem Programm, das die Azubis der höheren Ausbildungsjahre mitorganisiert haben.

Insgesamt gibt es an der Universität Trier 37 Ausbildungsplätze in neun Berufen. Dazu zählen zum Beispiel Elektroniker/in für Betriebstechnik, Industriemechaniker/in oder Chemielaborant/in. Nicht jedes Jahr werden alle Ausbildungsberufe angeboten. Auffallend bei allen Ausbildungsjahrgängen der Universität Trier ist laut Ausbildungsleiterin Margarete Peter-Konz die große Zahl derjenigen, die ihre Ausbildung mit überdurchschnittlichen Noten abschließen. Der Bewerbungszeitraum für das Ausbildungsjahr 2020 an der Universität Trier startet im September/Oktober.

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