30-Jähriger nach irrer Fahrerflucht mit geklautem Auto vor Gericht

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Foto: dpa/Archiv

TRIER/KOBLENZ. Er soll ein Auto geraubt, den Besitzer angefahren und eine Polizeisperre durchbrochen haben: Seit Montag steht daher ein 30-Jähriger vor dem Landgericht Koblenz.

Der Anklage zufolge gab er im November 2018 im Raum Dierdorf im Westerwald vor, das Auto kaufen zu wollen. Als der Verkäufer bei einer Probefahrt den Wagen nur zum Wechsel auf den Beifahrersitz verlassen habe, sei der Angeklagte mit dem Auto auf ihn zugefahren und habe ihn verletzt. Dann sei der 30-Jährige durch Dierdorf gerast und habe auf einem Bürgersteig fast einen Dritten überfahren.

Bei seiner Festnahme etwa eine Woche später im Raum Trier fuhr der junge Mann laut Anklage auf einen Polizisten zu, der sich mit vorgehaltener Pistole nur noch mit einem Sprung retten konnte. Ein Schuss sei nicht gefallen. Zudem habe der Angeklagte bei der Verfolgungsjagd mit Spezialkräften der Polizei auch andere Bürger gefährdet.

Am Montag wurde nach Angaben von Gerichtssprecherin Claudia Göbel nur die Anklage verlesen. Verteidiger Franz Obst habe angekündigt, sein Mandant werde sich am zweiten Prozesstag am 11. Juni vorerst nicht zur Sache äußern. Bislang hat das Landgericht Koblenz insgesamt fünf Verhandlungstage bis zum 15. Juli terminiert. Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft.

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