Weiberfastnacht in Trier und Wittlich – Polizei zieht erstes positives Zwischenfazit

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TRIER/WITTLICH. Polizeidirektor Dietmar Braun, Leiter der Polizeiinspektion und Einsatzverantwortlicher für den polizeilichen Fastnachtseinsatz in Trier, zieht ein positives Zwischenfazit.

In der Spitze bis zu 1200 gut gelaunte und friedlich feiernde Karnevalisten hatten sich auf dem Trierer Hauptmarkt eingefunden und bei herrlichem Wetter ausgelassen gefeiert.

Bis 16.30 Uhr dauerten die Musikdarbietungen, an deren Rand die Polizei mehrfach schlichtend einschreiten musste, um sich anbahnende Auseinandersetzungen zu unterbinden.

Dennoch mussten die Beamtinnen und Beamten bis zu diesem Zeitpunkt acht Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigungen, Sachbeschädigung und leider auch drei Widerständen gegen Vollzugsbeamte aufnehmen.

Fünf Menschen wurden in Polizeigewahrsam genommen, drei Feiernde des Platzes verwiesen. Sechs Ordnungswidrigkeiten wurden gegen sogenannte „Wildpinkler“ eingeleitet.

Die Mitarbeiter im Einsatzabschnitt Jugendschutz erlebten den seit Jahren ruhigsten Weiberdonnerstag und hatten kaum Grund, einzuschreiten.

„Wir hoffen sehr, dass es so weiter geht. Dann wären wir mit dem ersten großen Fastnachtseinsatz 2019 sehr zufrieden“, sagte Braun, verbunden mit einem Dank an die Fastnachter für die bis dahin disziplinierte Art, in Trier Weiberfastnacht zu feiern.

Allerdings scheint sich anzudeuten, dass mit zunehmender Alkoholisierung, einige Närrinnen und Narren über die Stränge schlagen und polizeiliche Interventionen erforderlich machen.

Die Polizei in Wittlich meldet bis 16.30 Uhr gar keine negativen Zwischenfälle. Hier haben die Fastnachter gänzlich friedlich und ausgelassen gefeiert.

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