Hunde zurückgelassen – Gericht verurteilt Luxemburger Hundequäler

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Symbolfoto

Bildquelle: Pixabay / Ralf Kunze

LUXEMBURG. Ein Mann der im September 2017 mehrere Hunde bei großer Hitze auf einem Parkplatz auf dem Messegelände Kirchberg in einem Lieferwagen zurückgelassen hatte (lokalo.de berichtete), wurde in Luxemburg jetzt vor einem Gericht wegen Tierquälerei schuldig gesprochen.

Der 51-Jährige, der beim Prozess nicht anwesend war und auch schon in der Vergangenheit in mehreren Fällen wegen missbräuchlichen Umgang mit Tieren aufgefallen war, muss eine Geldstrafe von 3000 Euro zahlen und hat ein Tierhalteverbot von zehn Jahren erhalten. Die sieben Hunde wurden währenddessen einem Tierschutzverein anvertraut.

Am 03. September letzten Jahres teilte eine Zeugin der Polizei mit, dass mehrere Hunde in einem in Frankreich zugelassenen Lkw auf dem Parkplatz der LuxExpo am Kirchberg sitzen würden. Dieser stehe seit mehreren Stunden in der prallen Sonne.

Nachdem die Zeugin dem Fahrer des Lkw’s mitgeteilt hatte, dass die Polizei verständigt worden sei, versuchte er zu flüchten und wollte die Zeugin sogar mit dem Lkw überfahren. Glücklicherweise konnten Sicherheitsbeamte der Luxexpo durch ihr Einschreiten Schlimmeres verhindern.

Im Lkw wurden damals 7 Hunde unter unwürdigen Zuständen gehalten, weder Essen noch Wasser waren vorhanden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Lieferwagen sowie die Hunde beschlagnahmt.

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