Auf Weihnachtsmarkt aufgelauert: Drei Schwerbewaffnete stechen Mann nieder

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SAARBRÜCKEN. Am Samstag, 16.12.2017, wurde der Polizei in Saarbrücken gegen 22.30 Uh eine Schlägerei zwischen mehreren Personen unter Verwendung von Stich- und Schlagwaffen gemeldet.

Eine Person liege mit Stichverletzungen in der Bahnhofstraße in Saarbrücken, die Tätergruppe sei geflüchtet. Nach ersten Ermittlungen war der Geschädigte mit mehreren Bekannten (weiblich und männlich) im Zug unterwegs von Homburg nach Saarbrücken.

Im Zug sei es zu einem verbalen Streit mit den Tätern gekommen. Es sei jedoch bis Saarbrücken bei einer verbalen Auseinandersetzung geblieben. In Saarbrücken begab sich die Gruppe um den Geschädigten dann durch die Bahnhofstraße in Richtung St. Johanner Markt.

Hier habe ihnen die Tätergruppe zwischen den Weihnachtsmarktbuden aufgelauert, verbal bedroht und beleidigt sowie mit gezogenen Waffen zumindest den verletzten Geschädigten angegriffen.

Laut Angaben von Zeugen hätten die Täter Schlagstock, ein Karambit (Sichelmesser), ein Wurfmesser und eine Kettenpeitsche in den Händen gehalten. Erst durch das Hinzukommen weiterer Personen und die offensichtliche Verständigung der Polizei, hätten die Täter vom Geschädigten abgelassen und seien in verschiedene Richtungen geflüchtet.

Nach zunächst erfolglosen Fahndungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen 3 Stunden später im Zug nach Homburg in St. Ingbert vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um drei Männer im Alter von 17, 19 und 20 Jahren. Alle standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Durch die Tat wurde das Opfer leicht verletzt (Stichverletzung im Schulterbereich, Schnittverletzung an der Schläfe) und konnte später wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

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