Auf den Weg gebracht – „Burka-Verbot“ in Luxemburg soll kommen

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LUXEMBURG. In Luxemburg kann die Vollverschleierung der Frau im Öffentlichen Raum zukünftig mit einem Bußgeld bestraft werden, dies entschloss der Ministerrat am heutigen Mittwoch.

Das viel diskutierte „Burka-Verbot“ bleib bis zuletzt umstritten. Nun soll allerdings ein Artikel im Luxemburger Strafgesetzbuch entsprechend geändert werden. Bestraft werden soll die Vollverschleierung mit bis zu 250 Euro.

Nach Angaben der Schura gibt es im „Ländchen“ etwa zehn bis 20 Frauen, die eine Burka oder einen Nikab tragen.

7 KOMMENTARE

  1. Angebracht und nicht nur in Luxemburg. Wenn ich mit Sturmhaube rumlaufe gibt’s sehr wahrscheinlich auch ne Anzeige wegen Vermmumungsverbot !

    • Beim Tragen einer Balaklava und eines Motorradhelms auch?

      Ich halte zwar Burka und Nikab für bescheuert, ein Verbot allerdings ist auch nichts weiter als Mummenschanz, der verhüllen soll, dass damit genau nichts gelöst wird, solange patriarchalische Strukturen, Machismo und Religion in trauter Einigkeit ihren Veitstanz aufführen. Wobei Religion, je nach Auslegung des jeweiligen Schrifttums, eine ganz wunderbare, unanfechtbare Begründung liefern kann, sich wie ein komplettes Arschloch aufzuführen.

  2. ich laufe in Hamburg durch den Hauptbahnhof, auf mich kommt eine Burka zu. Es schießt mir durch den Kopf:
    Mann oder Frau, bewaffnet oder nicht bewaffnet.?? Ich bin nicht feige, seither mache ich einen Bogen um diese
    Gestalten.

    • Na, da achten Sie dann auch besser mal auf Wintermäntel und dicke Jacken – die kalte Jahreszeit rückt näher, und unter diesen Bekleidungsstücken lässt sich trefflich manch Meuchelwerkzeug verbergen. Oder gilt Ihre Sorge – pardon, fast hätte ich Paranoia geschrieben – nur nicht-deutsch aussehenden Menschen?

      Um eine von einer Burka verhüllten Person anzutreffen, begeben Sie sich übrigens besser nach Afghanistan oder Pakistan als in den Hamburger Hauptbahnhof – außerhalb dieser Länder handelt es sich um ein höchst ungebräuchliches Kleidungsstück. Ich nehme an, Ihre Par… sorry, Sorge gilt dem Nikab.

      Des weiteren finde ich es höchst bezeichnend, dass Sie nicht von einer Person in einer Burka schreiben, sondern schlicht von einer „Burka“, die auf Sie zukommt. Damit entmenschlichen Sie die betreffende Person – eine Taktik, die bereits zu anderen Zeiten mit entsetzlichen Folgen verknüpft war. Und die im übrigen auch vom IS und anderen Terroristen angewandt wird.

      Schließlich: Verzichten Sie auch darauf, Auto zu fahren? Oder eine Straße zu überqueren? Oder daheim eine Glühbirne zu wechseln und dazu auf eine Leiter zu steigen? Ist alles sehr viel gefährlicher als etwelche Kleidungsstücke, denen Sie auf Ihren Reisen begegnen.

      • Um einer Burka zu begegnen muss man nur samstags in der Trierer Fussgängerzone unterwegs sein, dort schiebt regelmässig jemand (Mann oder Frau????) mit einer Burka gekleidet einen Kinderwagen rum. So jemand wird nicht entmenschlicht sondern entmenschlicht sich selber. In Saudi-Arabien wären die Frauen froh das Ding loszusein (vgl ein kürzlich im Internet zirkulierendes Video einer Frau, die ohne so ein ding auf einer saudischen Festung rumlief und jetzt von der Religionspolizei (was man halt so nennt) verhaftet wurde). Ich persönlich würde so jemandem nicht über die Strasse oder sonstwie helfen und möchte sowas auch nicht in meiner Nachbarschaft, denn ich will die Leute sehen mit denen ich zu tun habe, das entspricht meinem Verständnis von Demokratie. Wer so rumläuft sollte sich überlegen ob er nicht anderswo besser aufgehoben wäre.
        Übrigens wussten Sie: Als Atatürk die moderne Türkei begründete führte er per Gesetz das lateinische Alphabet ein und verbot das Kopftuchtragen und die Derwischorden, weil er einen modernen weltlichen Staat wollte und keinen, in dem irgendwelche Prediger das Sagen haben.

  3. …eine Burka kommt auf mich zu. Es schießt mir durch den Kopf: „Wie unterbelichtet die Menscheit doch immer noch ist“

  4. zum Glück nicht bewaffnet !Wenn man beruflich viel unterwegs ist, vor allen in den Großstädten ist Vorsicht geboten. Wäre einfacher wenn es ein Burkaverbot auch für Deutschland gäbe. Ich möchte der Gefahr ins Auge sehen. Auch wenn ich unterbelichtet bin.
    Bei der derzeitigen bunten Bildungspolitk wird sich auf Dauer, die Anzahl der unterbelichteten Menschen nicht verringern.

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