Unfalltod im Saarland war doch ein Tötungsdelikt

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Stefan Puchner/ dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Derzeit ermittelt das Dezernat für Kapitaldelikte in Saarbrücken wegen des Todes einer 51-Jährigen. Zunächst gingen die Ermittler von einem Tod nach einem Sturzgeschehen aus. Die am heutigen Tag (10.07.2017) stattgefundene Obduktion ergab jedoch, dass die Frau durch äußere Gewalteinwirkung zu Tode gekommen ist.

In der Nacht von Samstag (08.07.2017) auf Sonntag (09.07.2017) wurde die Polizei zu einem Todesfall gerufen. Die 51-Jährige lag leblos in ihrem Bett. Zunächst konnten keine Hinweise auf ein Fremdverschulden festgestellt werden. Die Obduktion in der Rechtsmedizin erbrachte jedoch ein anderes Ergebnis.

Am gestrigen Sonntagabend (09.07.2017) meldeten Bekannte gegen 20.50 Uhr, dass der Ehemann der Verstorben nach deren Tod seinen Suizid angekündigt habe. Da bekannt war, dass der 61-jährige Mann als Jäger im Besitz mehrerer Schusswaffen ist, suchten Einsatzkräfte unter Mitwirkung von Spezialeinsatzkommando und Verhandlungsgruppe die Wohnanschrift des Mannes auf. Nachdem kein Kontakt zu ihm hergestellt werden konnte, drangen Polizeibeamte am 10.07.2017 (Montag), gegen 01.40 Uhr in das Haus ein und fanden den 61-Jährigen schlafend in seinem Bett. Aufgrund bestehender Eigengefährdung wurde der Mann in eine Klink eingeliefert.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Einzelheiten können derzeit nicht mitgeteilt werden.

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