Traktorunfall in Enkirch – Staatsanwaltschaft ermittelt

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Bildquelle: Polizei

ENKIRCH. Nach dem tödlichen Traktorunfall in Enkirch vor zwei Wochen hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Bei dem Unfall vor drei Wochen war ein 16-Jähriger gestorben.

Der junge sei laut Staatsanwaltschaft bei einem Schüler-Zeltlager in der Nähe von Enkirch gewesen. Vom Zeltlager aus sei er dann am späten Abend zusammen mit zwei anderen mit einem Traktor gestartet. Zuerst sei der Schüler gefahren, der auch den Traktor mitgebracht hatte. Dieser hatte auch eine Fahrerlaubnis für den Traktor. Auf einem angrenzenden Wirtschaftsweg habe dann der Schüler dem 16-Jährigen erlaubt zu weiterzufahren, obwohl dieser keinen Führerschein hatte.

Trotz sehr langsamer Geschwindigkeit sei der Traktor kurz darauf in einer Kurve mit dem Rad an einer Aussichtsbank hängengeblieben, vom Weg abgekommen und anschließend den steilen Weinberg hinab gerutscht.

Die beiden Mitfahrer hätten beim Abrutschen noch abspringen können. Der 16-Jährige blieb allerdings im Sitz eingeklemmt. Er verstarb später im Krankenhaus. Die Gutachter müssen den genauen Ablauf noch aufklären.

Das Überlassen des Traktors an den 16-Jährigen Verstorbenen stelle allerdings den Straftatbestand der Beihilfe zum Fahren ohne Fahrerlaubnis da.

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