„Gebühren Hammer“ – So teuer wird das Parken in der Stadt

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TRIER. Wie der Trierer Stadtrat beschloss, werden die Parkgebühren in Trier zum 31. Mai ansteigen.

Im Bereich der Innenstadt müssen dann 1,80 Euro statt bisher 1.60 Euro gezahlt werden. Auch in den Parkhäusern werden die Preise angehoben. Statt bisherigen 1,50 Euro die Stunde, sind nun 1,70 Euro fällig.

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17 KOMMENTARE

  1. Danke Trier. Und die Innenstadt-Anwohner bekommen immer noch kein exklusives (!) Anwohner-Parkrecht in Wohnungsnähe. Scheiße ist das!!!

    • Warum auch? Bauherren bzw. Vermieter haben Stellplätze nachzuweisen. Wen die dafür zu geizig sind und lieber die Ablöse zahlen dann sollen die Leite auch da parken wo mit dieser( zweckgebundenen)Abgabe die Ersatzparkplätze gebaut wurden.

        • Ja. Viel zu billig. Für einen Investor kommt es wirtschaftlich oft viel günstiger 10-20 Parkplätze auszulösen als z.b. eine Tiefgarage zu bauen. Oder er löst ab und baut auf der Fläche 2-3 WE mehr zum Verkaufen.Die Ablöse müsste das 2 fache der Baukosten sein.

          • Dummes Geschwätz Herr Fischer, die Stadt läßt bei Neubauten keinerlei Ablösung zu!!! Es ist zwingend Stellplätze/Tiefgaragen zu bauen!

      • Und wo werden diese Parkplätze Ihrer Meinung nach gebaut? Träumen Sie weiter Herr Fischer , früher konnte man Sie noch ernst nehmen! Was ist mit Ihnen passiert? Hoffentlich nicht schlimmes!

        • Lt. Satzung möglich. Wo die Parkplätze geschaffen werden ist nicht festgelegt. Z.b. wurden im Bereich der Loebstraße und in Euren seinerzeit Parkplätze damit finanziert

  2. Mittlerweile ist doch offensichtlich, was die Stadt-Trier bevorzugt treibt. Der Bürger steht für unseren Stadtrat sehr, sehr weit hinten, allenfalls das Portomonaie ist primär im Fokus. Ich erspare mir hier in Einzelheiten zu gehen, sonst geht mein Beitrag nicht durch. Die Zebrastreifen-Aktion ist da nur das i-Tüpfelschen auf der Torte…

    • Stadtrat????? Meinen sie die Alibiveranstaltung im Rathaus? Alle Beschlüsse dieser Truppe werden von der Verwaltung doch stets ignoriert! Merke: in Trier ist der Bürger für die Verwaltung da und nicht umgekehrt!

  3. Wenn die Stadt/Land dafür Bus und Bahn billiger machen würden damit die Menschen ausserhalb parken, aber ne… dazu keine Politessen, also parkt man gratis ausserhalb der Parkhäuser. Ärgerlich für die Anwohner, gut für den Besucher.

    • Der Hammer: Der größte P&R am Messepark wird abends nach 18 Uhr und am.Wochenende gar nicht per Öpnv angefahren.

  4. Es gibt auch genügend Einkaufszentren um Trier wo man alles bekommt und fürs parken nicht bezahlen muss
    also werde ich die Innenstadt meiden und gut ist

    • So denken sehr sehr viele potenzielle Kunden ; aber bis die Verantwortlichen das merken, kaufen die Leute im Internet oder auf der grünen Wiese und die Innenstadt verödet! Vielen Dank an alle ahnungslosen Stadträte!

  5. Die richtige Lösung wäre, zusätzliche Parkhäuser bauen und Parkgebühren auf null! Finanzierbar durch Beiträge des Handels u. der Gastronomie!

    • Wir brauchen keine _zusätzlichen_ Parkflächen oder – häuser (schließlich können wir uns die Innenstadt ja nicht größer zaubern), sondern die vernünftige ÖPNV-Anbindung (und -Taktung) der P+R-Flächen zu _allen_ Tageszeiten und – ganz wichtig für den Erfolg dieses Konzeptes – die Sperrung der Innenstadt für den nicht ortsansässigen Kraftverkehr.
      Solange das P+R-Konzept so stiefmütterlich behandelt wird, so lange wird das hier nicht besser.

      Wenn mir ein Touristenbusfahrer in der Weberbach sagt, dass er mit seinem leeren Bus lieber den ganzen Tag in der Innenstadt rumsteht und damit potentielle Parkplätze für Anwohner blockiert, weil ihm bei den P+R-Plätzen nichts geboten wird außer ein dreckiges, stinkendes Klo und ein Mäckes, dann spricht das doch Bände. In anderen Städten klappt das doch auch perfekt; also: vor wem zum Teufel kuscht hier der Stadtrat? Wer hat einen Vorteil daraus, dass die Zustände hier so bleiben? Diese Frage eröffnet einem bei. näherem Hinsehen viele Erkenntnisse.

      Der ÖPNV von und zu den P+R-Plätzen (und vor allen das damit verbundene Marketing!) ist derzeit genau so unterirdisch wie alles historische, was hier in der Stadt noch nicht ausgebuddelt ist – und hat (nebenbei bemerkt) mindestens eben so viel Potential nach oben (auch für den Tourismus, von dem viele von uns leben).

  6. Ich bestell meine Ersatzteile größtenteils im Netz und – weil ichs kann – bau die selber in mein Auto ein. Parken und kaufen in der Innenstadt? Nein danke. Dumm nur, dass Ortsfremde, um die ständig steigenden Gebühren zu umgehen, TR-Ost (kein Anwohnerparken) bis in Kreuzungen hinein zuparken. Immer nur erhöhen, erhöhen erhöhen, ich wills nicht mehr hören. SENKEN, SENKEN, SENKEN ist die Devise! (Borgward hat in den 1950-iger Jahren die Preise für seine Autos sogar gesenkt!)

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