Bombendroher von Luxemburg ermittelt: Anrufe aus dem Knast heraus

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LUXEMBURG. Der Unbekannte, der in den letzten Wochen unser Nachbarland Luxemburg durch mehrfache Bombendrohungen in Atem hielt, ist scheinbar ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Luxemburg teilte heute mit, dass es sich um einen 56-Jährigen Luxemburger handelt, der derzeit eine längere Haftstrafe im Gefängnis der französischen Stadt Nancy verbüßt.

Die mehrfachen Anrufe mit Bombendrohungen soll er mit einem Handy aus seiner Zelle heraus gemacht haben.

Die Serie falscher Bombendrohungen begann am 23. März mit der Evakuierung des Auchans und des Utopolis-Kinos auf dem Kirchberg. Danach folgten Bombendrohungen gegen den Globus-Baumarkt in Bettemburg am 20. April, das Einkaufszentrum City Concorde in Bartringen am 27. April und den Luxemburger Hauptbahnhof am 30. April.

Der Mann wurde zuvor auch im Großherzogtum verurteilt. In Frankreich sitzt er bis zum Jahr 2019 eine Freiheitsstrafe ab. Die Luxemburger Staatsanwaltschaft hat bei den französischen Behörden einen Antrag gestellt, ihn ins Großherzogtum zu überführen, um ihn zu befragen.

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