Bilanz – Einbrüche im April gegenüber Vorjahresmonat stark rückläufig

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Symbolbild. Foto: Polizei RLP

TRIER. Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Trier registrierten im vergangenen April 23 Wohnungseinbrüche. Im April des Vorjahres waren es noch 70 Fälle.

Ein Rückgang der Wohnungseinbrüche um 47 Fälle, das entspricht 67,1 %, gegenüber dem April 2016 ist ein erfreuliches Ergebnis in einem Deliktsfeld, für dessen erfolgreiche Bekämpfung die Ermittler einen langen Atem brauchen.

Eine weitere positive Entwicklung ist, dass nur neun dieser 23 Fälle für die Täter erfolgreich verliefen. Im Versuchsstadium endeten somit 61 % der registrierten Einbruchsfälle, sodass diese Opfer keine größeren Schäden erleiden mussten.

Die meisten der Aprilfälle ereignete sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Trier, hier entlang der Autobahn A 1. Offenbar nutzen die Täter die Nähe zu einem schnellen Fluchtweg. Allerdings kamen die Täter hier in 15 Fällen nur dreimal zum Erfolg. Bei den im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Wittlich registrierten acht Fällen schafften es die Einbrecher sechsmal, Beute zu machen. Ein weiterer örtlicher Schwerpunkt ist im April nicht erkennbar.

Die Täter nutzen meist die scheinbar berufs- und freizeitbedingte Abwesenheit vom Hausbesitzern und Mietern. In der Zeit von 6 bis 18 Uhr fanden 11 der 23 Einbrüche statt. Weitere 10 folgten bis Mitternacht.

Den bemerkenswerten Rückgang der Fallzahlen führen die Ermittler auf die kontinuierliche und akribische Arbeit der bereits im September 2014 bei der Kriminaldirektion Trier eingerichteten AG Banden-Wohnungseinbruchsdiebstahl.

Darüber hinaus fruchten offenbar die Präventionsbemühungen der Polizei in Form von präventiven Einbruchsschutzberatungen, Nachbetreuung von Einbruchsopfern, Bürgerinformationsveranstaltungen und Presseberichterstattung mit Präventionshinweisen zu technischen und verhaltensorientierten Schutzmaßnahmen.

Viele Besitzer von Wohneigentum rüsteten ihre Häuser und Wohnungen mit empfohlener Sicherungstechnik nach und veränderten ihr Verhalten z. B. in den sozialen Netzwerken oder im Urlaub. Hierdurch erschwerten sie die Erfolgsaussichten der Einbrecher beträchtlich.

Weitere Informationen zum Einbruchsschutz finden Sie unter www.einbruchsschutz-rlp.de

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