Mammutprojekt liegt im Zeitplan – Entspannen am sanierten Deich

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Mammutprojekt. Die Arbeiten am Zurlaubener Ufer sind nach wie vor in vollem Gange. Als eine der nächsten großen Maßnahmen wird eine Freitreppe von der Deichkrone zur Uferpromenade gesetzt. Foto: Presseamt

Bildquelle: Presseamt Trier

TRIER. Weil der 80 Jahre alte Deich am Zurlaubener Ufer, der die Stadt vor Hochwasser schützt, undicht ist und stabilisiert werden muss, ist das Gelände seit November letzten Jahres eine Großbaustelle. Das vom städtischen Tiefbauamt geleitete Mammutprojekt liegt im Zeitplan – auch das Zurlaubener Heimatfest vom 7. bis 10. Juli findet statt.

Der Terrassenbetrieb unterhalb des Deichkronenwegs war bereits vor den Osterferien wieder möglich. Der Deichkronenweg selbst soll noch mit Natursteinen gepflastert werden. Laut Projektleiter Alexander Hammel vom städtischen Tiefbauamt sollen auf den dortigen Terrassen Mitte bis Ende Mai ebenfalls wieder Gäste bewirtet werden können.

Treppenfundament wird gesetzt

Die Stadt nutzt im Rahmen der Damm-Erneuerung die Chance und wertet das Areal auch städtebaulich auf. Mit neuen Sitzmöglichkeiten, einer großen Freitreppe und barrierefreien Zugängen soll es attraktiver für Anwohner und Touristen werden. Aktuell wird das Fundament für die große Freitreppe gesetzt und auch die 20 Meter breiten Stufen sind in der Produktion. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Treppe bis zum Zurlaubener Fest fertig ist“, erläutert Hammel. Die vordere Hangwiese, die in den vorherigen Jahren als Sitzgelegenheit diente, wird zum diesjährigen Fest gesperrt sein, da sie noch nicht befestigt und begrünt ist. Das große Feuerwerk wird nach Informationen der Veranstalter in diesem Jahr ausfallen.

„Hier entsteht ein attraktiver Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische. Ich freue mich, dass unser Tiefbauamt im Zeitplan liegt und dass das Zurlaubener Heimatfest, trotz einiger Einschränkungen, stattfinden kann“, erläutert Baudezernent Andreas Ludwig.

Zu den weiteren Arbeiten, die derzeit laufen, gehören die Sicherung der Böschung Richtung Mosel und der Bau einer barrierefreien Rampe vom Deichkronenweg in die Straße Zurlaubener Ufer. Diese wird bis zum Fest nutzbar sein. Auch die neue Beleuchtung auf dem Areal soll bis zum Fest installiert sein. Bereits angelegt ist ein provisorischer Weg, damit Touristen zu den Schiffsanlegestellen gelangen.

Im Rahmen der Maßnahme ist auch eine barrierefreie Aufwertung des Georg-Schmitt-Platzes, etwa mit einem Blindenleitsystem auf dem Boden, vorgesehen. Dies soll laut Hammel zum Jahresende angegangen werden.

Das Großprojekt „Deichertüchtigung“ soll bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen sein. Die geplanten Kosten belaufen sich auf maximal fünf Millionen Euro, von denen das Land 90 Prozent übernimmt. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zwischen Kaiser-Wilhelm-Brücke und Jugendherberge ist für Ende des Jahres vorgesehen. Anschließend folgt die Sanierung des Deichs von der Jugendherberge bis zur Schiffswerft Boost.

3 KOMMENTARE

  1. hoffentlich schafft man gleich auch mehr Platz für Schiffsanleger…denn mehr und mehr Schiffe wollen dort festmachen – hoffentlich wertet man auch das Gelände vor der Jugendherberge auf , denn auch die vergrößert sich ja üppig und bringt auch mehr Gäste und Geld in die Stadt – tja und wann endlich beginnt die Bebauung auf dem alten Kasernengelände am Ufer ? Wann wird die elende Brache endlich verschwinden und nötiger Wohnraum endlich gebaut ? Wir warten schon 3 Jahre !

    • Da werden wir wohl weiter warten müssen die Verwaltung hat sich die letzten 25 Jahre zu keinerlei Massnahme entschliessen können das Ufer attraktiv zu machen.

  2. Heute ist im Bauausschuß die Ampelanlage die an der Jugendherberge den Tunnel ersetzen soll Thema.
    Da ist mal aufgefallen das der Baubeschluss 2004 ! gefasst wurde und die Mittel bereitgestellt wurden.
    Und jetzt will der Rat von der Verwaltung wissen was mit dem Geld passiert ist und warum da nichts passiert ist.
    Nach aktuellem Stand soll dort der erste Wohnblock ende 2017 bezugsfertig sein.

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