Tellergroß und irgendwie gruselig – Neue Riesenspinne entdeckt

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Die Spinne wurde Califorctenus Cacachilensis getauft

Bildquelle: San Diego Natural History Museum, Californien, USA

SAN DIEGO / CALIF. / USA. Leute mit großer Angst vor Spinnen, sollten jetzt nicht weiterlesen, und lieber hier klicken: In Nordmexiko haben Wissenschaftler eine riesige Spinne entdeckt, deren Größe selbst die Forscher zum Staunen brachte. Die in einer Höhle entdeckte Spinne ist mit ihren langen Beinen fast so groß wie ein Teller.

Die neue Spinnenart mit ungewöhnlich langen Beinen und einem vergleichsweise kleinen Körper misst etwa 23 Zentimeter im Durchmesser, wie Spinnenexpertin María Luisa Jiménez vom mexikanischen Forschungszentrum CIBNOR erklärte.

„In all den Jahren meiner Arbeit habe ich nie eine so große Spinne gesehen, fast so groß wie ein normaler Teller.“

Die Spinne wurde Califorctenus Cacachilensis getauft, weil sie im Nordwesten Mexikos auf der Halbinsel Baja California beheimatet ist und dort in Höhlen lebt.

Die Forscher durchsuchten das Gebiet und fanden etwa zwei Dutzend Exemplare der Riesenspinnen in einer Höhle, einem verlassenen Minen-Schacht. Sie sammelten acht Proben, die nun für weitere Studien untersucht werden.

Der Kopf und die Beine der Spinne sind kaffeebraun und der Bauch ist gelb. Sie ist einer brasilianischen Spinne sehr ähnlich, die für ihr starkes Gift bekannt ist. Jiménez versicherte aber, die mexikanische Art sei „nicht aggressiv“ und das Gift der Spinne „nicht tödlich für den Menschen“.

Nach Aussage der Forscher ist die Chance, regelmäßig eine neue Spinnenart zu entdecken, gar nicht so gering. Allerdings habe die Wissenschaftler hier die immense Größe der Spinne doch sehr überrascht.

Wir finden: Ein schönes Tier, aber auch ein wenig gruselig und definitiv albtraumgeeignet!

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung vom San Diego Natural History Museum (NAT), San Diego, Californien

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