TRIER. Am 8. November findet eine Hubertusmesse in der Basilika St. Paulin in Trier statt. „Christen für Tiere“, eine Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, übt scharfe Kritik an den Verantwortlichen der Kirchengemeinde für die Ausrichtung des Gottesdienstes.
Hubertusmessen, die vornehmlich von Jägern mitverantwortet und besucht werden, sind nicht mit der christlichen Ethik der Achtung vor dem Leben vereinbar: Sie bilden häufig den Auftakt zu Drückjagden, bei denen Hobbyjäger durch die Wälder ziehen und unzählige Tiere hetzen und töten. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd in deutschen Wäldern, denn sie ist nicht dazu geeignet, Wildtierpopulationen dauerhaft zu regulieren. Daher bittet „Christen für Tiere“ die Kirchenvertreter in einem Brief, sich künftig von den gewaltverherrlichenden Messen zu distanzieren.
„Einen Gottesdienst zu veranstalten, der Jägern symbolisch den Segen für das systematische Töten wehrloser Mitgeschöpfe gibt, sendet ein völlig falsches Signal. Kirchen müssen für die Bewahrung der Schöpfung eintreten, nicht für ihre Zerstörung“, kritisiert Julia Bielecki, Theologin und Betreuerin der Kampagne „Christen für Tiere“ bei PETA. „Die Hubertusmesse verkennt zudem, dass der heilige Hubertus vom Jäger zum überzeugten Jagdgegner wurde.“

















ZITAT: „Die Hubertusmesse verkennt zudem, dass der heilige Hubertus vom Jäger zum überzeugten Jagdgegner wurde.“ – LOL. Es belustigt mich immer allgemein wenn Religionsanhänger ihre eigenen Legenden nicht mal richtig kennen, aber dennoch dieses Halbwissen benutzen um auf andere herabzuschauen. Der Heilige Hubertus wurde nicht zum Jagdgegner, sondern er wurde von einem Hirsch(!) belehrt dass die Jagd eine gewisse Ethik/Regeln braucht um als gottgefällig angesehen zu sein. Auf dieser Ethik beruht noch Heute jedes Jagdgesetz.
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Ob Jagd Sinn macht oder nicht sei dahingestellt, im besten Fall ist es eine Notwendigkeit, im schlechtesten überflüssig.
Fakt ist jedoch, dass viele Jäger ein sagen wir mal von der Norm krass abweichendes Sozialverhalten haben und nicht etwa Jäger sind, weil sie der Natur oder der Gesellschaft einen Dienst erweisen wollen, sondern weil sie persönliche Befriedigung aus dem Töten von Tieren ziehen und neben der reinen Hege und Reduzierung des beispielsweise Wildscheinbestandes auch Wildtiere töten, die in ihren Augen nutzlos oder schädlich sind, obwohl sie in der Natur keinen Schaden anrichten, zb diverse Arten von Niederwild. Ebenfalls muss man zur Reduzierung des Wildbestandes keine Hege betreiben um ein möglichst schönes Geweih zu erhalten und ähnlichen Unsinn.
Ein besonders krasses Beispiel eines total irren Jägers war übrigens der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand, der im Laufe seines Lebens zum Spass in Afrika ca 3000 (!) Elefanten tötete. Immerhin erhielt er dann in Zarajevo auch einen Blattschuss, ein angemessenes Ende für so einen degenerierten Idioten.
Man kann die Motivation der Jäger in einem verkümmerten Beutemachtrieb suchen, der noch aus der Urzeit im Menschen schlummert, aber ich frage mich, was sportlich daran ist, mit einem Präzisionsgewehr aus sicherer Entfernung auf ein Tier zu schiessen um es zu töten. Um dafür seine Freizeit zu opfern muss man irgendwie gestört sein, das geht gar nicht anders.
Typisch ist natürlich, dass die katholische Kirche so einen Unsinn unterstützt und noch segnet. Aber die katholische Kirche hat auch schon Waffen gesegnet im ersten und zweiten Weltkrieg, da kommts darauf auch nicht mehr an. Kennt jemand den Namen des Pfaffen, der diesen Gottesdienst hält. Dann schick ich ihm mal ne Email und frage ihn wie es mit dem Auftrag Gottes, das Tier als Mitgeschöpf anzusehen, vereinbar ist, eine Messe für so einen Mist abzuhalten. Ich selber bin vor Jahren aus der Kirche ausgetreten und kann nur jedem empfehlen, das Gleiche zu tun und diesem Heuchlerverein den Rücken zu kehren.
Stellt euch mal vor, jemand würde sagen: In meiner Freizeit geh ich am liebsten ins Schlachthaus und stech Schweine ab, weil mir das Spass macht. Da würde sich jeder ans Hirn fassen und sagen, bei dem ist eine Schraube locker. Ich bin kein Vegetarier und Schlachten ist halt eine Notwendigkeit wenn man Fleisch will, aber man machts nicht um persönlcih Vergnügen draus zu ziehen.
Und bei der Spezies Jäger ist es aber so, die töten tatsächlcih zum Vergnügen, weil sie persönliche Befriedigung daraus ziehen. Und sowas ist krank.
@Peter, lange nicht mehr soviel Stuss gelesen!
Helmut, bist Du auch einer von den Kranken?
Habe eher das Gefühl Sie erkennen sich wieder Helmut.
Was ist das für ein Gefühl mit einem Gewehr auf ein Tier anzulegen und zu wissen, krummer Daumen und es fällt tot um und sein Kopf explodiert? Sagen Sie es uns Helmut, gibt das den Kick, falls Sie es wissen. Gibt das den Kick und ist viel einfacher, Frustrationen abzubauen, weil man Defizite im normalen Leben hat als wenn man sich ihnen stellt?
@peter,
Nein, ich persönlich habe nichts mit der Jagd zu tun.
Ansonsten habe ich Ihren Kommentar hinreichend gewürdigt.
Hallo werte Vorschreiber,
schließe mich Euch an: Jäger suchen beim Betätigen des Abzugs den Adrenalinkick ihres Jagdinstinkts, verbunden mit dem Unbesiegbarkeitsgefühl ihrer höheren Waffenausstattung und dem Geborgenheitsgefühl ihres uneinnehmbaren Hinterhalts.
Da kann man leider so viel reden wie man will, viele Jäger sind wie auf Droge, unbesiegbar, verborgen und am Abzug. Wehrlose Opfer, Sündenböcke und Trostpreise müssen für den nächsten Adrenalinkick herhalten. Bei Stalkern ist es genauso, da ist mit Worten ÜBERHAUPT NIX zu machen, um sie abzubringen. Sich auf die Pirsch legen gehen ist harte Droge für den Junkie.
Weil denen nichts weh tut, deswegen braucht man Pirscher auch nicht als krank verhätscheln – bessere Bezeichnung: gemeingefährlich. Jägerwaffen gab’s übrigens auch bei fast allen bisherigen Amokläufern.
Wenn ich mich in unserem Ort umschaue, sehe ich einige Jäger/innen, die sich ausschließlich über ihre Jagderfolge definieren. Dass der Mensch von Tierfleisch lebt, werden wir nicht ändern können, aber ein humanes töten, ohne Schmerz, Hetzjagd und Quälerei, ist das Mindestmaß an Respekt, den wir der Tierwelt entgegen zu bringen haben.
.Null Verständnis für die kranken Köpfe, die sich über das Leid der Tiere, profilieren.
Hubertusmessen stellen nicht nur den heiligen Hubertus von Lüttich fälschlicherweise als Schutzpatron der Jagd dar, sie bilden häufig auch den Auftakt zu grausamen Treib- und Drückjagden. In großer Zahl ziehen die Hobbyjäger dabei in die Wälder, um etliche Tiere zu hetzen und zu töten.