Deich am Zurlaubener Ufer wird erneuert

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Das zukünftig neu gestaltete Zurlaubener Ufer als grafische Darstellung.
Eine grafische Darstellung des zukünftig neu gestalteten Zurlaubener Ufers.

TRIER. Der Hochwasserdamm am Zurlaubener Ufer wird ab November diesen Jahres erneuert. Gestern stellte der Trierer Stadtrat die Pläne für die Neugestaltung des Uferbereichs vor.

Der alte Deich am Zurlaubener Ufer ist in seiner jetzigen Form schon über 80 Jahre alt. Höchste Zeit den Deich zu erneuern und ihn sicherer zu machen. Von November an wird der Deich deshalb auf über 600 Metern von der Kaiser-Wilhelm-Brücke bis hin zur Jugendherberge auf den neuesten Stand der Technik gebracht und auch neu gestaltet.

Bei den Bauarbeiten am Deich erhält dieser dann einen Betonkern, der eine hohe Stabilität und Sicherheit bei Hochwasser gewährleisten soll.

Gleich „in einem Rutsch“ soll bei den Bauarbeiten auch der gesamte Ufer- und Deichbereich ein neues Gesicht bekommen und einige Anregungen vom Projekt „Die Stadt am Fluss“ umgesetzt werden.

So wird der Rad- und Fußgängerweg auf der Deichkrone verbreitert. Auffälligste Änderung wird sicherlich die große, breite Panorama-Freitreppe sein, die durch ihre Sitzgelegenheiten auch zum Verweilen und Entspannen einladen soll.

Leider müssen bei den Bauarbeiten auch einige der schönen Bäume auf Damm weichen. Wie der Stadtrat aber bekannt gab, werden sofort wieder neue Bäume angepflanzt.

Außerdem wurde bei den Plänen auch eine verkehrsberuhigte Strasse „Zurlaubener Ufer“ berücksichtigt. Die Bauarbeiten am Deich- und Uferbereich sollen pünktlich zum Beginn der Freiluft-Saison im April abgeschlossen sein, so dass auch die Lauben der Gastronomie bis dahin wieder öffnen können.

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2 KOMMENTARE

  1. Zurlauben hatte bis jetzt immer einen gewissen Charme, wie gross ist die Gefahr dass es den verliert wenn dann alles neu und wie geleckt aussehen wird. Was passiert mit den historischen Lauben, die sind ja auch in den Damm gebaut , Abriss ? Den Rad und Fussweg sollte man auf jeden Fall trennen, es macht keinen Spass links und rechts von rasenden Radfahrern umfahren zu werden, da sich nicht viele an die Schrittgeschwindigkeit halten und das dauernde klingeln nervt auch, da sollte man jetzt Nägel mit Köüfen machen und einen eigenen Radweg anlegen .

  2. Und wo sollen in Zukunft die Bühne und die stände beim heimatfest stehen??? Ist ja auch nicht so wichtig , Hauptsache der großkotzige Paulanerwirt hat seine Treppen und die nichtssagende uferböschung !!!

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