Überfall auf Juwelier-Geschäft in Zewen – Gericht verkündet Urteil

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Foto: Torben Wengert/pixelio.de

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TRIER. Die 1. Große Strafkammer des Trierer Landgerichts, hat am gestrigen Nachmittag ein Urteil im „Juweliers-Prozess“ verkündet. Der Angeklagte wurde wegen besonders schweren Raubes zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Dem 26-jährigen Angeklagten wurde vorgeworfen, am 15.5.2015 gemeinsam mit zwei weiteren Tätern, von denen einer zwischenzeitlich rechtskräftig verurteilt worden ist, einen Juwelier in Trier-Zewen überfallen zu haben.

Bei der Tatbegehung sollen die Tätergruppierung die Angestellte gefesselt, geknebelt und mit einem Taschenmesser bedroht haben, um sodann das Wechselgeld in der Kasse in Höhe von etwa 320 € und Schmuck im Wert von 100.000 Euro zu erbeuten.

Über die persönlichen Verhältnisse des aus Rumänien stammenden und dort lebenden Angeklagten ist wenig bekannt. Aufgrund der Tat wurde er mit europäischem Haftbefehl gesucht, in Rumänien festgenommen und zur Strafverfolgung nach Deutschland ausgeliefert. Er wurde bereits in Österreich wegen einschlägiger Taten verurteilt. In Deutschland ist er bislang noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Der Mann befand sich seit dem 11.1.2016 in Untersuchungshaft.

1 KOMMENTAR

  1. Spielt das dann eigentlich eine Rolle, wenn er hier noch nicht strafrechtlich aufgefallen, jedoch in anderen europäischen Ländern für seine Straftaten bekannt ist? Letztendlich kann man doch vor diesen Verbrechen nicht die Augen verschließen und so tun, als ob es das erste Mal gewesen wäre, nur weil es nicht hier geschah…

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