„re:publica 2016“ – Rheinland-Pfalz nutzt digitale Möglichkeiten

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Bildquelle: Peter Pulkowski / Staatskanzlei

BERLIN. „Der Digitalisierung gehört nicht nur die Zukunft, sie ist schon mitten in der Gesellschaft angekommen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Besuch der re:publica in Berlin.

Dies belege auch diese Konferenz, die sich in den zehn Jahren ihres Bestehens von einer kleinen Blogger-Veranstaltung zu einem professionellen Großevent entwickelt habe. „Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Veranstaltungen zu den Themen der digitalen Gesellschaft, die die Vernetzung in den Vordergrund stellt. Mir ist es wichtig, mich über die Chancen der Digitalisierung auszutauschen und neue Ideen für unser Land zu sammeln“, betonte die Ministerpräsidentin, die mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus den verschiedensten Bereichen der Digitalisierung ins Gespräch kam.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur – wie Breitband – stehe schon lange weit oben auf der politischen Agenda. „Wir haben eine Studie durchführen lassen, wie ein Netzinfrastrukturwechsel von Kupfer- auf Glasfaserinfrastrukturen schrittweise flächendeckend gelingen kann“, so die Ministerpräsidentin.

„Bei uns sind die Fragen des digitalen Wandels ein ressortübergreifendes, strategisches Thema. Deshalb wird die neue Landesregierung auch ein Digitalisierungskabinett einrichten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Vor allem für ländliche Regionen sei der Zugang zu schnellem Internet in Zukunft entscheidend. Digitalisierung sei nicht nur ein Wirtschaftsthema, sondern auch ein Gerechtigkeitsthema. „Bei der Umsetzung sind wir auf einem guten Weg“, so die Ministerpräsidentin.

Drohnen in den Weinbergen, Smart Farming, Digitale Dörfer und Angebote im E-Health-Bereich – dies seien nur einige Beispiele dafür, dass Rheinland-Pfalz die vielfältigen digitalen Möglichkeiten nutze. Deshalb begrüße es die Landesregierung sehr, dass der IT-Gipfel 2017 in Rheinland-Pfalz in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfinden werde.

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