BITBURG. Den diesjährigen vom Forstamt Bitburg organisierten Waldjugendspielen (WJS) folgten am 6. und 7. Mai 17 Schulen mit insgesamt 30 dritten Klassen. Im Königswäldchen der Stadt Bitburg hatte der Standortleiter für die WJS Martin Lotze auf den beiden jeweils ca. einen Kilometer langen Rundwegen zehn Stationen geplant und vorbereitet.
52 stationsbetreuende Försterinnen und Förster und zertifizierte Waldpädagogen und Waldpädagoginnen standen den Schülerinnen und Schülern (SuS) als Ansprechpartner an den Input-, Wissens- und Unterwegs-Stationen an den beiden Tagen zur Verfügung. Dabei wurde Grundlagenwissen vermittelt, erlerntes Wissen abgefragt und z.B. Zusammenhänge zur nachhaltigen Bewirtschaftung, zur Holzverwendung und zu den Leistungen des Waldes für den Klimaschutz erklärt. An zwei Motivationsstationen stand die sportliche Betätigung und Geschicklichkeit im Vordergrund, um wertvolle Punkte zu sammeln.
Je nach erreichtem Punktestand dürfen sich die jeweiligen Grundschulklassen jetzt „Waldläufer“, „Waldspäher“ oder „Walddetektive“ nennen. Besonders viele Wertungspunkte sammelten am ersten Austragungstag die Grundschulklassen St. Matthias 3b und Bollendorf 3b. Am zweiten Tag war die Klasse 3b der Grundschule Dudeldorf Tagessieger.
In bewährter Tradition folgten am zweiten Austragungstag zahlreiche Ehrengäste der Einladung des Forstamtes. Bei einem gemeinsamen Rundgang wurde durch Revierleiter Otmar Koch die in 2025 eröffnete Umweltbildungsstätte im Königswäldchen sowie das Waldklassenzimmer vorgestellt. Im letzten Jahr wurde die Einrichtung bereits von mehr als 1.500 Kindern aus Kitas und Grundschulen genutzt.
„Tage im grünen Klassenzimmer zu verbringen, fördern die Gemeinschaft und die Kreativität der Kinder“, so Martin Lotze, der als Produktleiter Walderleben, Umweltbildung und Waldinformation die Bildungsstätte im Königswäldchen regelmäßig aufsucht. Forstamtsleiter Jürgen Weis stellte den Ehrengästen die in diesem Jahr großen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen dar, die im Vorfeld der WJS durch die geänderte Rechtslage im Hinblick auf die Verkehrssicherung zu ergreifen waren.
„Bei den Waldjugendspiele sollen v.a. Spaß und Freude im Vordergrund stehen. Dieser Tag soll den Kindern nachhaltig in guter Erinnerung bleiben. Sie sollen erfahren, worin die Aufgabe der Förster*innen besteht, wie wichtig der Wald mit all seinen Leistungen und Funktionen für uns Menschen ist und dass es insbesondere darum geht ihn zu erhalten, nachhaltig zu nutzen und zu schützen“ so Forstamtsleiter Jürgen Weis. (Quelle: Stadt Bitburg)
















