Eifel: Sexualstraftat an 7-Jähriger – Staatsanwaltschaft ordnet Massen-DNA-Abgleich an

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Foto: dpa / Symbolbild

NIEDERZISSEN/MAYEN – Die Kriminalinspektion Mayen setzt im Fall eines schweren Sexualdelikts zum Nachteil eines siebenjährigen Kindes neue Hebel in Bewegung.

Die Tat ereignete sich bereits am 21. Juni 2025 in Oberdürenbach. Trotz intensiver Spurensuche und erster Maßnahmen konnte der männliche Tatverdächtige bisher nicht identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat daher eine großangelegte Ausweitung der DNA-Reihenuntersuchung angeordnet.

Zentrale Teststation in der Sporthalle Niederzissen

Um den Abgleich mit einer am Tatort gesicherten Spur zu ermöglichen, wird vom 23. bis zum 25. Januar 2026 eine zentrale Teststation in Niederzissen eingerichtet. Die Polizei hat hierfür mehr als 2.000 Männer angeschrieben. Diese Maßnahme baut auf einer ersten Untersuchung im August 2025 auf. Der Fokus liegt nun auf einem erweiterten Kreis von Ortsgemeinden, um mögliche Lücken im Raster der Ermittler zu schließen.

Appell an die Freiwilligkeit und Mithilfe der Bürger

Die Behörden betonen, dass die Abgabe der Speichelproben auf Freiwilligkeit beruht. Dennoch hofft die Kriminalpolizei auf eine hohe Beteiligung der angeschriebenen Männer. Ziel ist es, den Täter durch Ausschlussverfahren oder direkte Treffer zu überführen. Die Untersuchungstage in der Sporthalle gelten als eine der wichtigsten operativen Maßnahmen in diesem langwierigen und für die Region belastenden Fall.

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