Weihnachtsbäume kosten mehr: So teuer ist die Nordmanntanne geworden

Die Auswahl an echten Weihnachtsbäumen bleibt auch in diesem Jahr gesichert. Welche Faktoren hinter den Preiserhöhungen stecken und warum Plastikbäume keine Konkurrenz sind.

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Foto: Pia Bayer/dpa/Symbolbild

WIEBELSHEIM. Der Preis für Weihnachtsbäume ist in diesem Jahr leicht gestiegen. Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger in Deutschland teilte mit, dass die Preise für Nordmanntannen zwischen 23 und 30 Euro pro Meter liegen. Das ist ein Euro mehr als im Vorjahr für die beliebteste Sorte. Die Blaufichte liegt stabil zwischen 15 und 19 Euro, die Rotfichte zwischen 12 und 16 Euro pro Meter.

Die Preiserhöhung resultiert aus gestiegenen Produktions-, Lohn- und Logistikkosten. Regional schwanken die Preise. In Großstädten wie Hamburg, München, Berlin und Frankfurt sind die Bäume teurer als auf dem Land. «Unsere Empfehlung lautet immer regional und möglichst auf dem Hof kaufen», erklärte eine Sprecherin des Verbands mit Sitz in Wiebelsheim.

Die Versorgung mit Weihnachtsbäumen sei für dieses Jahr gesichert. Seit 2024 gehen die Erntemengen jedoch leicht zurück. Es gibt weniger Betriebe und Anbauflächen, oft fehlt der Nachwuchs, der die Betriebe übernimmt. Laut den führenden Verbänden der Branche führte ein Überangebot an Bäumen der vergangenen 10 bis 20 Jahre zu sehr niedrigen Preisen, was den Anbau für die jungen Generationen weniger lukrativ machte.

Dass Plastikbäume den «echten» Tannen den Rang ablaufen, ist nicht zu befürchten. Immer mehr junge Familien bevorzugen natürliche Weihnachtsbäume wegen ihrer Nachhaltigkeit, wie Umfragen zeigen, erklärte die Sprecherin. (Quelle: dpa)

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