Tagesarchiv19. Juni 2017

"Fury in the Slaughterhouse"-Konzert vor der Porta Nigra

Bildquelle: ttm/Photogroove

TRIER. In seinem dritten Jahr hat das Open Air-Festival „Porta hoch drei“ alle bisheri-gen Zuschauerrekorde gebrochen. Deshalb sorgte nicht nur das Wetter für strahlende Gesichter: Gut 9000 Zuschauer an vier Tagen, eine durchweg friedliche Stimmung und begeisterte Reaktionen vor und auf der Bühne ließen keine Wünsche der Veranstalter offen. Nun feilen die Trier Tourismus und Marketing GmbH und Popp Concerts bereits am Programm für das nächste Jahr.

Rund zwei Wochen vor Beginn des Festivals am vergangenen Donnerstag gab es auch für das Zusatzkonzert von „Fury in the Slaughterhouse“ keine Tickets mehr. Somit waren erstmals in der Geschichte von „Porta hoch drei“ gleich zwei Konzerte frühzeitig ausverkauft. Auch die Punkrock-Band „Jennifer Rostock“, die bereits sehr gut in den Vorverkauf gestartet war, zog am Samstagabend noch einige spontane Gäste an die Porta. Beim PicknickKonzert mit dem Philharmonischen Orchester und dem Opernsensemble des Theaters Trier platzte der Porta Nigra-Vorplatz schließlich aus allen Nähten: Das Urlaubsfeeling mitten in der Stadt lockte.

Norbert Käthler, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH, die „Porta hoch drei“ gemeinsam mit Popp Concerts organisiert hatte, war an allen vier Tagen vor Ort und völlig überzeugt vom Ambiente im Herzen der Stadt. „Porta hoch drei 2017 hat gezeigt, dass die Porta Nigra als Kulisse fantastisch ist. Die Bands zeigten sich hinter den Kulissen und auf der Bühne begeistert über diese Atmosphäre. Die Inszenierung des kulturellen Erbes ist für Trier und seine Kommunikation der richtige Weg.“ Diese Einschätzung teilte auch Oliver Thomé und führte dies vor allem auf die gute Kooperation hinter den Kulissen zurück. „Porta hoch 3 ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Privatwirtschaft und öffentliche Hand sehr gut und erfolgreich miteinander kooperieren können, wenn man gewillt ist, aufeinander zuzugehen“, so der Geschäftsführer von Popp Concerts. „Ich ziehe meinen Hut vor den Besuchern und allen, die diese Veranstaltungsreihe möglich machen. Dabei sollte man auch mal die genehmigenden Behörden positiv erwähnen, mit denen die Zusammenarbeit nicht nur produktiv, sondern auch sehr angenehm war.“

Schon während des Festivals reagierte das Publikum vor Ort und im Internet ausnahmslos positiv auf das Programm – gleiches konnte Thomé auch von den Künstlern berichten. Tatsächlich versäumte es auch im dritten Jahr keine der auftretenden Bands, den eindrucksvollen Spielort vor der Kulisse der Porta Nigra noch während des Konzerts zu bewundern. Dies zeige, so Thomé, dass „Porta hoch drei“ zu den außergewöhnlichsten und erfolgreichsten Kulturveranstaltungen der Region gehöre.

Norbert Käthler glaubt ebenfalls, dass sich das Festival fest etabliert hat, auch, so sagt er, „weil es eine UNESCO-Welterbestätte wie die Porta Nigra mit neuen Emotionen auflädt“. 2017, da sind er und Thomé sich einig, soll es deshalb das Festival vor der Porta wieder geben. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.“

REGION TRIER / IDAR-OBERSTEIN. Am Montag, dem 19. Juni 2017, häuften sich im Stadtgebiet Idar-Oberstein erneut die Anrufe falscher Polizeibeamter, die überwiegend ältere Bürger telefonisch nach deren privaten Bargeld- und Schmuckbeständen befragten.

Angeblich seien zwei Einbrecher festgenommen worden, geben die „falschen Polizeibeamten“ als Grund des Anrufes an. Bei den Festgenommenen hätte die Polizei eine Liste gefunden, unter anderem auch mit dem Namen der Angerufenen.

Die Anrufe sollen Ängste und Unsicherheit schüren, um die Angerufenen gegebenenfalls zur Übergabe von Bargeld und Schmuck an die falschen Polizeibeamten zu bewegen.

Wurden bislang von den Angerufenen Auskünfte über die Vermögensverhältnisse gemacht, so erfolgten in den nächsten Tagen weitere Anrufe der Täter, um die potenziellen Opfer weiter zu verunsichern und gefügig für eine Aushändigung von Bargeld oder Wertgegenständen zu machen.

Die Polizei rät diesen Anrufen keine Beachtung zu schenken, keine Angaben zu möglichen Bargeld- und Schmuckbeständen zu machen. Leisten Sie keine Zahlungen. Übergeben Sie keine Wertgegenstände oder Bargeldbeträge an die angeblichen Polizisten.

Bislang haben sich die Angerufenen besonnen verhalten und wachsam reagiert, so dass noch kein finanzieller Schaden entstanden ist.

Die Kriminalpolizei Idar-Oberstein und das Polizeipräsidium Trier mahnen deswegen zur Vorsicht:

Seien Sie misstrauisch bei derartigen Anrufen. Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben. Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein. Im Telefondisplay angezeigte Nummern können technisch manipuliert werden und sind kein Beleg für den tatsächlichen Anruf eines Polizeibeamten. Lassen Sie sich gegebenenfalls eine Rückrufnummer geben, die Sie über ihre zuständige Polizeidienststelle überprüfen lassen können. Rufen Sie im Zweifelsfall Ihre zuständige Polizeidienststelle an.

In Notfällen wählen Sie die 110.

Feuerwehrdezernent Thomas Schmitt und Landrat Günther Schartz beobachten zwei Feuerwehrleute beim Durchschreiten der Atemschutzstrecke.

Bildquelle: Presseamt Trier

TRIER. Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg werden die neu errichtete Atemschutzübungsanlage im Brand- und Katastrophenschutzzentrum (BKSZ) in Ehrang zukünftig gemeinsam nutzen. Beigeordneter Thomas Schmitt und Landrat Günther Schartz unterzeichneten vergangene Woche eine entsprechende Vereinbarung im BKSZ.

TTS SPORT TRIER präsentiert den Sport

TRIER. Die Young Gladiators Trier haben sich am vergangenen Wochenende für die kommende Saison in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) qualifiziert. Im zweiten Entscheidungsturnier innerhalb von sieben Tagen reichten dem Team von Cheftrainerin Antje Becher-Stengelhofen am Ende zwei Siege, um sich die Teilnahme an der höchsten deutschen U16-Spielklasse zu sichern.

Echtholzparkett, eine ausgefahrene Tribüne, eine Vielzahl an Zuschauern – die Arena Trier bot am vergangenen Samstag und Sonntag beste Voraussetzungen für einen spannenden Wettkampf – und wurde vor allem von den heimischem Young Gladiators nicht enttäuscht.

Nach der Auftaktniederlage gegen den TV 1862 Langen (63:75) am Samstag bewiesen die jungen Basketballtalente am Folgetag mit zwei starken Auftritten gegen den TSV 1861 Nördlingen (102:76) und sowie die BBU Allgäu/Memmingen (62:51), wieso sie sich begründet Hoffnungen auf eine Qualifikation für die Jugend-Basketball-Bundesliga gemacht hatten.

Ihre kämpferisch und mannschaftlich ansprechende Leistung krönten die Moselaner mit dem zweiten Tabellenplatz in der Gruppe B und der damit verbundenen Teilnahme an der JBBL im kommenden Jahr.

Cheftrainerin Antje Becher-Stengelhofen: „Wir sind unglaublich stolz, dass wir unser gestecktes Ziel erreicht und ein tolles Turnier gespielt haben. Die Qualifikation für die anstehende JBBL-Spielzeit ist ein Verdienst aller kooperierender Vereine aus und um Trier und zeigt, dass der Jugendbasketball in der Stadt auf einem guten Weg ist. Wir freuen uns nun auf eine tolle Saisonvorbereitung und hoffen, dass wir uns stetig weiterentwickeln werden.“

Alle weiteren Ergebnisse der JBBL-Qualifikation finden Sie unter www.basketball-bund.de.

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