Tagesarchiv7. Juni 2017

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FRANKENTHAL. (dpa) Wegen Mordes an einem Bekannten aus Habgier ist ein 65-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Frankenthal sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der Verurteilte am 2. März vergangenen Jahres in Speyer den 74-Jährigen getötet und dessen Tresor gestohlen hat. Die Leiche des Opfers wurde bisher nicht gefunden. In der Nähe von Philippsburg in Nordbaden war aber der Teil eines Fußes entdeckt worden, der per DNA-Abgleich dem Mann aus Speyer zugeordnet werden konnte.

«Er starb auf unbekannte Weise und an einem unbekannten Ort. Obwohl diese Fragen offen bleiben mussten, bestehen keine Zweifel an der Schuld des Angeklagten», sagte Alexandra Ulrich, Vorsitzende Richterin am Landgericht, in ihrer Urteilsbegründung.

Mit dem Urteil schloss sich das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage an. Die Anwältin des 65-Jährigen plädierte hingegen auf Freispruch. Während der Verhandlung hatte ihr Mandant seine Unschuld beteuert. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Blick auf das Trierer Moselstadion und unter Fluchtlicht spielt die Eintracht.
Das Trierer Moselstadion unter Fluchtlicht.

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TRIER. Es war DAS sportliche Highlight der Saison für Eintracht Trier, die Stadt und die gesamte Region: Das Duell zwischen dem SVE und Borussia Dortmund in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Auch wenn der BVB am Ende des Spiels den Sieg einfahren konnte, ließ der Klub die Eintracht nicht im Regen stehen. Mit finanzieller Unterstützung in Höhe von fast 40.000 Euro griffen die Schwarz-Gelben und ihr Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Moselstädtern unter die Arme.

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