Tagesarchiv2. Juni 2017

Bildquelle: lokalo.de

NÜRBURGRING. Das von Zehntausenden Musikfans besuchte Festival «Rock am Ring» ist wegen Terrorgefahr unterbrochen worden. Die Polizei habe aufgrund einer «terroristischen Gefährdungslage» die Veranstalter des dreitägigen Rockfestivals am Freitagabend angewiesen, die Besucher zum Verlassen des Geländes aufzufordern, teilten die Organisatoren mit.

Die zuständige Polizei in Koblenz teilte am Abend mit: «Hintergrund sind konkrete Hinweise, aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschließen ist. Derzeit laufen Ermittlungen mit Hochdruck.»

Auf dem Festivalgelände des Nürburgrings waren folgende Lautsprecherdurchsagen zu hören: «Wegen einer terroristischen Bedrohungslage wird das Festival für heute abgebrochen. Wir hoffen, dass es morgen weitergeht. Bitte begebt euch zu den Ausgängen.» Alle Besucher wurden gebeten, das Festivalgelände kontrolliert und ruhig in Richtung Ausgänge und Campingplätze zu verlassen.

Es wurde erwartet, dass sich der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am späten Freitagabend selbst am Festivalgelände zur Gefährdungslage äußert.

Das wohl bekannteste Rockfestival Deutschlands war – begleitet von strengen Sicherheitsvorkehrungen – am Freitag am Nürburgring eröffnet worden. Bis zu 90 000 Musikfans wurden in der Eifel erwartet. Als Höhepunkt am Eröffnungstag hatte der Auftritt der Band Rammstein gegolten, der am späten Abend (22.30 Uhr) beginnen sollte.

ROCK AM RING: ++ Aktuell ++

07.44 Uhr: Die Entscheidung, ob das Festival weiter geht oder abgebrochen wird, soll am Samstag fallen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) will sich um 11.00 Uhr am Nürburgring in der Eifel zu den Ereignissen äußern.

00.12 Uhr: Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg schildert im Fernsehen /n-tv/ live, dass es zum Zeitpunkt des Abbruchs keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gewalttat bei Rock am Ring gegegen habe. „Ich erkenne keinen Grund bisher, warum das Gelände geräumt wurde“, sagt der Organisator. Es seien keine verdächtigen Gegenstände oder Geräte gefunden worden.

21.44 Uhr: Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat soeben auch die Terror-Drohung bestätigt

21.25 Uhr: Durch die Lautsprecher des Fastival-Geländes werden Hinweise zum geordneten Verlassen des Geländes gegeben: „Wegen einer terroristischen Bedrohungslage wird das Festival für heute abgebrochen. Wir hoffen, dass es morgen weitergeht. Bitte begebt euch zu den Ausgängen “

KAISERSLAUTERN. Einen Traktor kontrolliert eine Polizeistreife nicht alle Tage – in diesem Fall musste es aber sein, denn das Gefährt zog aus mehreren Gründen am Donnerstagmorgen die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich: Der Traktor hatte kein Kennzeichen, trug ein „6 km/h – Schild“, fuhr aber laut Tacho im nachfolgenden Streifenwagen gleichbleibende 20 Kilometer pro Stunde.

Festivalbesucher jubeln vor der Hauptb¸hne des Festivals ´Rock am Ringª. Foto: Thomas Frey/Archiv

NÜRBURG / OFFENBACH (dpa/lrs). Die Besucher bei «Rock am Ring» am Nürburgring müssen sich einmal mehr auf turbulentes Wetter einstellen. Von Südwesten ziehen heute schon Gewitter auf, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Freitag in Offenbach.

KAISERSLAUTERN. Zu einem Autounfall wegen einer Biene ist es am Donnerstagabend in der Mannheimer Straße in Kaiserslautern gekommen.

Ein Autofahrer fuhr gegen 20.30 Uhr auf der Mannheimer Straße stadteinwärts. Plötzlich sei ihm im Wageninnern eine Biene vors Gesicht geflogen, schilderte der 45-Jährige.

Weil er gegen Bienen allergisch sei, war der Mann in Panik geraten und zog das Steuer ruckartig nach links. Er kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und knallte gegen einen Laternenpfosten.

Bei dem Unfall lösten zwei Airbags aus. Leicht verletzt wurde der Fahrer ins Krankenhaus gebracht. Die „Unfallverursacherin“ kam mit dem Schrecken davon, sie saß etwas benommen im Auto.

Die Stadtwerke Kaiserslautern prüfte die Standfestigkeit der Laterne und sicherte sie. Weil das Auto des 45-Jährigen nicht mehr fahrbereit war, wurde der Pkw abgeschleppt.

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