Tagesarchiv12. April 2017

TRIER. Nach dem großen Erfolg der Premiere von „Die Präsidentinnen“ am letzten Samstag steht nun die nächste Vorstellung an – Am Samstag, 22. April, um 19.30 Uhr auf der Studiobühne!

Zum Stück:


Als Werner Schwab Die Präsidentinnen 1988 an das Wiener Burgtheater sandte, landete das Stück mit folgender Aktennotiz auf dem Stapel für „abgelehnt“: „Drei Frauen in einer schmuddeligen Wohnküche. Primitive Dialoge um individuelle und Familienprobleme im kleinstbürgerlichen Milieu, durchbrochen von bemerkenswerter obszöner Phantasie. Durch mangelndes Sprachvermögen des Autors vieles unfreiwillig komisch. Eine surrealistische Farce, die im Chaos endet. Nicht aufführbar.“

Nur wenige Jahre später war Schwab, der Sprachkünstler des Drecks und der dumpfen Begierden, der Rockstar der Theaterwelt und Die Präsidentinnen waren auf sämtlichen Bühnen des Landes zu sehen. Erna, Grete und Mariedl, die an ihrem Traum vom schönen Leben scheitern und in die trübe Wohnküche zurückstürzen, hatten ihm zu seinem Höhenflug als meistgespielter Dramatiker der letzten Jahrzehnte verholfen. „Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“ – zumindest eine Zeit lang schien Schwab das Gegenteil zu beweisen.

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Weitere Termine:

22. Apr., 26. Apr., 27. Apr., 29. Apr., jeweils 19.30 Uhr

Besetzung:
Regie: Anne Sokolowski
Austattung: Loriana Casagrande
Dramaturgie: Ulf Frötzschner
Regieassistenz: Joya Ghosh

Erna: Gitte Reppin
Grete: Nadia Migdal
Mariedl: Julia Sewing

Der Hausobere des Brüderkrankenhauses, Markus Leineweber, und der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster informierten sich im bolivianischen Monteagudo über die Klinikpartnerschaft.

Bildquelle: Brüderkrankenhaus Trier

TRIER/BOLIVIEN. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier und das „Centro dermatologico“ im bolivianischen Monteagudo arbeiten künftig eng zusammen. Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses und Vorsitzender des Vereins „fraternitas international e.V.“ besuchte kürzlich gemeinsam mit dem Trierer Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster das südamerikanische Land und informierte sich vor Ort über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Im Fokus wird die Bekämpfung der Chagas-Krankheit stehen, unter der in Teilen Boliviens bis zu einem Viertel der Bevölkerung leidet.

RLP. Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)hat in einer heutigen Pressmitteilung die beliebtesten Vornamen in der Bundesrepublik und den einzelnen Ländern bekannt gegeben.

Hier die Übersicht

Deutschland (Jungen):
1. Elias
2. Alexander
3. Maximilian

Deutschland (Mädchen)
1. Marie/Mari
2. Sophie/Sofie
3. Sophia/Sofia

Rheinland-Pfalz (Jungen)
1. Elias
2. Ben
3. Paul

Rheinland-Pfalz (Mädchen)
1. Marie
2. Sophie
3. Sophia

Saarland (Jungen)
1. Elias
2. Paul
3. Leon

Saarland (Mädchen)
1. Sophie
2. Marie
3. Maria

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