Bistum Trier unterstützt Wittlicher Einrichtung „Rückenwind“

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Bildquelle: Bistum Trier

WITTLICH. Wenn Menschen ins Gefängnis gehen, dann ist dies oft nicht nur eine schwierige Situation für die Häftlinge selbst – sondern besonders auch für die Angehörigen. Seit rund fünf Jahren kümmert sich „Rückenwind“ in Wittlich um die Partner, Kinder, weitere Verwandte und enge Freunde der Inhaftierten.

Gleich gegenüber der Justizvollzugsanstalt Wittlich, in der Trierer Landstr. 99, gibt es ein niedrigschwelliges Angebot für Angehörige – vom Gespräch bei einer Tasse Kaffee, über einer Spielecke für Kinder, bis zur Beratung und Hilfeleistung bei konkreten Problemen. Das Bistum Trier bezuschusst nun zur Hälfte die Stelle der Diplom-Pädagogin, die mit zahlreichen geschulten Ehrenamtlichen sich den Angehörigen annimmt.

In Kooperation mit der Gefängnisseelsorge könne durch Rückenwind ein ganzheitliches Angebot geschaffen werden, erklärt Horst Drach vom Bistum Trier. „Das gilt es zu unterstützen.“ „Rückenwind“ steht unter der Trägerschaft des „SKM Katholischer Verein für soziale Dienste Trier“. Durch die Unterstützung des Bistums, erklärt Hans-Peter Pesch von Rückenwind, könne nun so „ein wenig finanzielle Sicherheit“ für die überwiegend auf Spenden angewiesene Einrichtung gegeben werden.

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