Friedensaktion am Trierer Kornmarkt

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Bildquelle: AGF

TRIER.„Stopp! Nicht in unserem Namen! Kein Bundeswehreinsatz in Syrien“ so das Motto der Friedensaktion am Freitag 11. Dezember am Kornmarkt in Trier. Rund 100 Menschen trotzten dem Regen, sie hielten Transparente wie ”Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen“. Auf einem Schild stand beispielsweise „Krieg schafft Grundlagen für mehr Terror“.

Markus Pflüger von der AG Frieden erklärte: „Wir lehnen den Kriegseinsatz der Bundeswehr ab, er wird den Hass weiter schüren und den Terror des IS – auch bei uns – verstärken. Noch mehr Menschen werden zur Flucht gezwungen.“ Elf Gruppen hatten die Aktion der Arbeitsgemeinschaft Frieden unterstützt: Pax Christi Trier, Die Linke Trier, Bündnis 90/Die Grünen Trier, Initiativkreis gegen Atomwaffen Büchel, Lokale Agenda Trier, DFG-VK Trier, Friedens-initiative Daun, Grüne Jugend Trier, Internationaler Versöhnungsbund Regionalgruppe Cochem-Zell und attac. Auch syrische Flüchtlinge nahmen an der Feriedensaktion gegen den Kriegseinsatz teil.

Auf den Flyern die an Passanten verteilt wurden stand: „Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben; nur Licht kann das. Hass kann Hass nicht vertreiben; nur Liebe kann das.“ zitiert die AGF Martin Luther King – dazu wurde erläutert: „Wir wollen mit Kerzen ein Zeichen gegen Krieg und Hass setzen – auf dass auch der Politik ein Licht aufgeht.“ Am Informationsstand gab es neben heissen Getränken die Unterschriftenaktion „Nein zur Bundeswehr in Syrien! Nicht in unserem Namen!“

Mit der Mahnwache wurde von der Bundesregierung gefordert: Kein Einsatz der Bundeswehr in Syrien. Stopp aller Waffenlieferungen in die Region. Die Austrocknung der Finanzierungs- und Einnahme¬quellen des „Islamischen Staates“ und anderer Terrormilizen beispielsweise durch Ölgeschäfte sowie Druck auf die regionalen Verbündeten wie Türkei, Saudi Arabien und Katar, damit diese jegliche Unterstützung der Terrororganisationen einstellen. Die Unterstützer der Mahnwache setzen sich für einen innersyrischen Dialog und eine politische Lösung des Konflikts ein: „Wir sagen: NEIN zu deutschem Militär in Syrien! JA zur politischen Lösung!“ „Deutschland wird dabei auf unabsehbare Zeit Kriegspartei, der Einsatz hat kein Mandat und kein Konzept, er ist zudem völkerrechtswidrig.“ kritisierte die AGF.

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