Miezen in Halle gefordert: „Von Anfang an da sein und Handball spielen“ –

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER.Die Reise geht nach Halle, die Aufgabe nicht einfach: Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen fahren als Außenseiter nach Halle, blicken trotz der schwierigen sportlichen sowie personellen Situation aber optimistisch ins letzte Auswärtsspiel des Jahres (Samstag, 17 Uhr). Auf der Bank sitzt am kommenden Wochenende Dirk Florian, der zuletzt in Bruchköbel aktiv war, aus beruflichen Gründen die Trainerkarriere vor knapp einem Jahr allerdings hinten anstellte. MJC-Vorstand Jürgen Brech betonte, dass Florians Engagement ein Freundschaftsdienst sei, bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger wolle man keinen Schnellschuss.

„Ich kenne einige der Mädels und die Spiele habe ich auch mitverfolgt, von dem her bin ich überzeugt, dass wir das hinbekommen werden“, sagt Dirk Florian zu seinem kurzfristigen Engagement bei den Trierer Bundesliga-Handballerinnen. Florian wird lediglich für die Partie am Samstag in Halle/Neustadt auf der Bank sitzen, die Suche nach einem neuen Trainer läuft auf Hochtouren.

„Wir befinden uns in Gesprächen, arbeiten im Hintergrund hart, um einen geeigneten Nachfolger zu finden. Wir wollen die bestmögliche Lösung für den Verein, für die Mannschaft und werden keinen Schnellschuss begehen“, so MJC-Vorstand Jürgen Brech zur aktuellen Situation. Florian, zuletzt in Bruchköbel als Trainer aktiv, und Brech kennen sich bereits länger, als Interimslösung soll er die Moselanerinnen nun im letzten Auswärtsspiel des Jahres betreuen.

Halle schätzt der Chef eines Reisebüros hoch ein: „Sie sind ein Gegner mit höheren Ambitionen, die über 60 Minuten ein sehr hohes Tempo spielen“, sagt Florian. Nichtsdestotrotz wolle man nicht gen Osten reisen, um die Punkte einfach so herzuschenken: „Befreit und ohne Druck aufspielen ja, den Kopf in den Sand stecken nein.“

Auch Brech schlägt in die gleiche Kerbe, fordert gegen den Tabellenachten vor allem Konstanz. „Wir müssen endlich wieder dahin kommen, dass wir hellwach sind, dass wir von Anfang an da sind“, sagt Brech und ergänzt: „Wir haben für die schwierige Situation natürlich Verständnis, hoffen, dass wir zeitnah eine gute Lösung auf der Trainerposition finden.“

Die Aussagen von Ex-Trainerin Daniela Filip Richtung Perspektivlosigkeit sowie fehlender Linie im Nachwuchsbereich kann Brech hingegen nicht nachvollziehen, will sich allerdings auf keine Schlammschlacht einlassen. „Es war von Anfang an klar, welche Möglichkeiten hier zur Verfügung stehen und auch die Arbeit mit dem Amateur- und Nachwuchsbereich funktioniert. Nicht umsonst ist Ralf Martin so kurzfristig eingesprungen“, so Brech. Den Fokus wollen die Moselstädterinnen nun allerdings nach vorne legen, Halle Paroli bieten.

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