Gastgewerbe in der Region ist mit dem Sommer 2015 zufrieden

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Bildquelle: pixabay

TRIER. Der Sommer 2015 hat die Tourismusbranche in der Region Trier positiv gestimmt. Mehrheitlich stufen die Hotel- und Gastronomiebetriebe die Geschäftslage als gut ein, für weitere 36 Prozent war der Saisonverlauf zufriedenstellend. Nur 10 Prozent beklagten einen schlechten Verlauf. Das sind die Kernergebnisse der Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, die auf den Angaben von 130 Betrieben des Tourismusgewerbes basiert.

„Allerdings spiegelt sich diese Einschätzung nicht in den Umsätzen und der durchschnittlichen Zimmerauslastung wieder“, sagt IHK-Tourismusreferentin Anne Kathrin Morbach. „Denn nahezu die Hälfte der Betriebe verbucht gleichbleibende Umsätze, und die durchschnittliche Auslastung der Beherbergungsbetriebe liegt bei nur 56,3 Prozent.“

Für die kommende Wintersaison sind die Erwartungen hingegen verhalten. Insgesamt gehen 66 Prozent der Befragten von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. Im Vergleich zum Vorjahr rechnen in der Gastronomie fünf Prozent mehr Betriebe mit günstigeren Geschäftsergebnissen. Optimistisch stimmt, dass die Mehrheit zusätzliche Investitionen einplant – in erster Linie, um zu modernisieren (84 Prozent). Beherbergungsbetriebe wollen vor allem ihre Kapazitäten erweitern (7,5 Prozent mehr als im Vorjahr).

Die Branche hat stark mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Die Betriebe schätzen ihn neben den steigenden Arbeitskosten als einen der zentralen Risikofaktoren für die eigene wirtschaftliche Entwicklung ein. Insgesamt sehen 66 Prozent aller Betriebe den Fachkräftemangel als die bedeutendste Folge des demografischen Wandels. Nur elf Prozent der Gastronomiebetriebe sieht sich davon nicht bedroht.

Auch die immer weiter reichende Digitalisierung stellt die Betriebe vor neue Herausforderungen. In der Folge rechnen gut ein Drittel der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe vor allem mit steigenden Qualifizierungsanforderungen an die Mitarbeiter und einem steigenden Koordinationsaufwand (29,7 Prozent). Ebenso viele sehen in der Digitalisierung eine Chance zur Steigerung der Arbeitsproduktivität.

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